10.06.2006 17:29 |

French Open

Henin-Hardenne gewinnt zum dritten Mal in Paris

Justine Henin-Hardenne hat zum dritten Mal nach 2003 und 2005 die French Open gewonnen und ihren Titel in Paris erfolgreich verteidigt. Die Belgierin setzte sich am Samstag im Endspiel des Grand-Slam-Turniers mit 6:4, 6:4 gegen Swetlana Kusnezowa aus Russland durch. Für ihren fünften Grand-Slam-Titel kassiert Henin-Hardenne 940.000 Euro und wird in der am Montag erscheinenden Weltrangliste von Position fünf auf drei klettern.

Die erstmals bis ins Finale von Roland Garros vorgestoßene Kusnezowa konnte sich mit 436.000 Euro trösten und muss weiter auf ihren zweiten Grand-Slam-Erfolg nach den US Open 2004 warten. "Ich möchte diesen Sieg unbedingt", hatte die 24 Jahre alte Wallonin vor der Neuauflage des Viertelfinales vom Vorjahr angekündigt und ließ auf dem Court Philippe Chatrier ihren Worten eindrucksvolle Taten folgen.

Henin-Hardenne nervenstark
Gleich im ersten Spiel gelang ihr ein Break gegen die 20 Jahre alte Russin. Auch nach eigenem verlorenem Aufschlagspiel zum 4:2 ließ sich Henin-Hardenne, die im Viertelfinale den Siegeszug der Nordhornerin Anna-Lena Grönefeld gestoppt hatte, nicht aus der Ruhe bringen. Angefeuert durch lautstarke "Justine"-Rufe der zahlreichen belgischen Fans beendete sie nach 50 Minuten den ersten Satz.

Im zweiten Durchgang geriet die Belgierin schnell mit 0:2 ins Hintertreffen, zeigte jedoch auch zu diesem Zeitpunkt keine Nerven. Beim Stand von 3:3 gelang ihr das entscheidende Break und nach 96 Minuten beendete sie die Partie mit ihrem zweiten Matchball.

Traumfinale Federer-Nadal
Bei den Herren fiebert die französische Hauptstadt dem Endspiel der Superlative und Rekorde entgegen. Am Sonntag bestreiten der Weltranglisten-Erste Roger Federer aus der Schweiz und der spanische Titelverteidiger Rafael Nadal das erhoffte Traumfinale.

Der 24 Jahre alte Federer kann an der Porte d'Auteuil Geschichte schreiben und jenen letzten Grand-Slam-Titel holen, der ihm in seiner großen Trophäensammlung noch fehlt. Sollte er diese Lücke in seinem achten Anlauf in Paris schließen, wäre er das sechste Mitglied im exklusiven Zirkel jener Profis, die alle vier Grand-Slam-Turniere mindestens einmal gewonnen haben. Bisher gelang dies nur Andre Agassi, Donald Budge, Roy Emerson, Rod Laver und Fred Perry.

 

Montag, 17. Mai 2021
Wetter Symbol

Sportwetten