Mo, 20. August 2018

Springreiten

20.09.2015 19:16

Erfolgreicher Masters-Ausklang: Frühmann Zweiter

Der schon 19-jährige The Sixth Sense sprang fast wie in seinem besten Jahr 2006 und trug Thomas Frühmann am Sonntag zum Abschluss des Springreitturniers auf dem Wiener Rathausplatz zum zweiten Platz im Glock's Masters. Der 64-jährige Mitveranstalter musste bei dem mit 100.000 Euro dotierten Bewerb nur der US-Amerikanerin Jessica Springsteen um 1,02 Sekunden den Vortritt lassen.

Frühmann, Ex-Weltcupsieger sowie Team-Olympia-Zweiter 1992, und sein Erfolgs-Partner - der Wallach war 2006 international das "Pferd des Jahres" - meisterten alle der bis zu 1,55 m hohen Hindernisse mit Bravour. Enge Wendungen, schnelle Galoppade - das Paar hätte den Parcours im Stechen nicht schneller bewältigen können. Doch die erst 23-jährige Tochter des US-Rockstars Bruce Springsteen war auf "Davendy" doch deutlich schneller.

"Die Sense überrascht mich immer wieder"
"Die Sense überrascht mich immer wieder", sagte Frühmann, der schon mehrmals überlegt hatte, den Westfalen-Wallach in Pension zu schicken. "Ich hatte noch nie ein Pferd so lange, er springt jetzt besser als vor einigen Jahren", betonte der in Oberösterreich lebende Wiener. In Pferdesportländern wie England wäre The Sixth Sense nach Frühmanns Worten schon eine Legende.

Erst vor wenigen Wochen hatte Frühmann auch beim Fünf-Sterne-Turnier in Treffen bei Villach im Glock's Masters den zweiten Rang belegt. Ein Ende ist nicht in Sicht. "Aber wie lange es noch weitergeht, kann ich nicht sagen", meinte Frühmann.

Springsteen: "Ich könnte nicht glücklicher sein"
Für Springsteen war es der zweite Sieg in Wien nach dem allerdings nicht so hochwertigen Auftaktbewerb bei der Premiere 2012 und einer der größten ihrer Karriere. "Mein Pferd ist wirklich toll gesprungen, ich könnte nicht glücklicher sein", erklärte die Kalifornierin, die seit heuer von der in den Niederlanden lebenden Australierin Edwina Tops-Alexander trainiert wird.

Die Zuschauer bekamen bei der vierten Auflage des Turniers der Global Champions Tour erneut die Weltspitze präsentiert und erlebten immerhin zwei Podestplätze heimischer Reiter. Max Kühner war im Eröffnungsspringen Dritter geworden. Die Veranstalter, Frühmann, sein Sohn Daniel und Gregor Gschlenk, bilanzierten positiv. "Der Break-even ist erreicht", sagte Gschlenk. Der Vertrag mit der GCT und deren Präsidenten Jan Tops läuft noch bis 2017, mündlich gibt es eine Übereinkunft bis 2020.

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