27.08.2015 15:41 |

Stilllegung

Erste Lösung im Schulbusstreit

Im seit Tagen schwelenden Streit um die geplante Einstellung von Schulbuslinien in Kärnten zeichnet sich ein erster Hoffnungsschimmer ab. In Radenthein, Griffen und St. Andrä konnten die Verbindungen gerettet werden. In Theißenegg-Kamp, Außerteuchen und im Prössinggraben sowie in Pisweg muss man aber zittern. Insgesamt 33 Kinder wissen dort noch nicht, wie sie zur Schule kommen. Zu hohe Kosten zwingen Land und Verkehrsverbund zu Stilllegungen.

„Die Weiterführung dieser Schulbusverbindungen ist wegen zu geringer Auslastung nicht rentabel und nicht mehr finanzierbar“, sagt Landesrat Rolf Holub. Die Verantwortung für die Erhaltung des Schülerverkehrs wird, wie berichtet, auf die Gemeinden abgewälzt.

Der Frantschacher Bürgermeister Günther Vallant wettert: „Wir wurden nicht informiert. Es hat bis auf ein läppisches E-Mail kein Gespräch mit dem Verkehrsverbund gegeben.“

Das regt St. Andräs Stadtchef Peter Stauber nicht auf: „Wir haben längst alles organisiert, unsere Kinder aus Pölling werden pünktlich in die Schule kommen.“ Auch Griffens Bürgermeister Josef Müller meint: „Was auch passiert, ein Bus wird fahren.“ In Radenthein jubelt Bürgermeister Michael Maier: „Wir haben die Linie nach Kaning gerettet!“

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