Do, 16. August 2018

Trauer in Washington

27.08.2015 10:45

Pandababy wenige Tage nach Geburt gestorben

Vier Tage nach seiner Geburt ist ein Pandababy im Zoo der US-Hauptstadt Washington gestorben. Obwohl es über Nacht Zeit mit seiner Mutter Mei Xiang verbrachte, sei das Junge schwächer geworden, teilte der Smithsonian National Zoo am Mittwoch mit. Es habe keine Anzeichen dafür gegeben, dass sich Mei Xiang vor dem Tod Sorgen um das Baby gemacht habe - im Gegenteil: Es schien, als ob das Baby von der Mutter verstoßen worden wäre.

Deshalb kümmerten sich die Tierpfleger des Zoos intensiv um das kleinere der beiden Pandabärchen und versorgten es über eine Magensonde mit zusätzlicher Milch. Da das Tier immer wieder leicht würgte, gaben die Veterinäre ihrem kleinen Patienten zudem Antibiotika, um einer Lungenentzündung vorzubeugen. Doch alle Versuche, den Pandabären aufzupäppeln, schlugen letztendlich fehl.

Die Leitung des Washingtoner Zoos verkündete die traurige Nachricht auf seiner Twitter-Seite. "Wir sind traurig, mitteilen zu müssen, dass der kleinere der beiden neugeborenen Pandabären gestorben ist. Wir werden die Bereitstellung von Updates in den sozialen Netzwerken fortsetzen."

Pandabärin mit Spermien von zwei Männchen befruchtet
Die 17 Jahre alte Pandabärin Mei Xiang hatte am Samstag zwei Babys zur Welt gebracht. Das größere der beiden Tiere ist noch am Leben und es geht ihm den Angaben des Tiergartens zufolge gut. Mei Xiang war künstlich mit den Spermien zweier Bären befruchtet worden: einer der möglichen Väter lebt in China, der andere im Washingtoner Zoo.

Die Riesenpandas Mei Xiang und Tian Tian waren im Jahr 2000 als Leihgabe aus China in die USA gekommen.

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