11.05.2006 17:03 |

Spielemesse

Alle Hits auf der E3

Die weltweit größte Spielefachmesse E3 (Electronic Entertaiment Expo) in Los Angeles glänzt mit spektakulären Neuigkeiten. Nach der Ankündigung der PS3 für November präsentierte Bill Gates das Microsoft-Spielenetzwerk der Zukunkt: Unter dem Namen "Live Anywhere" wird eine Kommunikations-Plattform geschaffen, die Xbox, PC und Handy verbindet.

Xbox-360-Spieler und PC-Spieler können ab Beginn des nächsten Jahres gegeneinander online antreten, die Schnittstelle "Live Anywhere" macht  es möglich. Sie erlaubt es Spielern auch, ihre digitale Identität samt Highscores etc. von der Xbox auf den PC zu übertragen und umgekehrt. Alle Goodies der Xbox Live-Community (Freunde einladen, mit ihnen spielen) kommen dann auch PC-Usern zu Gute. Das Handy bleibt nicht außen vor: Wer eingeladen wird, aber nicht online ist, kann sich die Einladung auf das mobile Telefon schicken lassen. Ein eigenes Netzwerk für Handy-Arcade-Games wird es schon ab Ende dieses Jahres geben. Spiele können damit vor dem Kauf getestet, Highscores an Freunde geschickt werden.

PS3 ab November
Bis 17. November muss sich die Gamer-Community noch gedulden, dann darf nach der Playstation 3 gegriffen werden. Vorausgesetzt, man macht 500 bis 600 Euro locker. So viel sollen die beiden Versionen der NextGen-Konsole, die damit deutlich über Microsofts Xbox 360 liegt, nämlich kosten.

Wie bei der Konkurrenz aus dem Hause Microsoft wird die PS3 in zwei Ausgaben erscheinen. Unterschiede gibt es nicht nur bei der Größe der integrierten Festplatte (20 und 60 GB), sondern auch bei der Extra-Ausstattung: So verfügt die teurere Edition zusätzlich über WLAN, einen Speicherkartenleser und einen HDMI-Ausgang. Beim Controller setzt man wie bei Nintendos "Wii" auf Bewegungssensoren: Einfach das Gamepad kippen, und schon reagiert die Steuerung.

Neue Spiele für neue Nintendo-Konsole
Mit insgesamt 27 Spieledemos versuchte Nintendo einen Vorgeschmack auf die neue Konsole "Wii" zu geben. Den ungewöhnlichen Controller, der wie eine Fernbedienung aussieht, kann man beim Schwertkampf wie ein Schwert zu schwingen oder als virtuellen Tennis- oder Baseballschläger benutzen. Ein Lichtpunkt auf dem Bildschirm zeigt an, wohin man mit dem Controller zielt. Die Demos hinterließen den Eindruck, dass damit sehr genaue Bewegungen möglich sind.

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