06.08.2015 14:45 |

"Zum Glück versäumt"

Natalie Portman über die Krux mit sozialen Medien

Natalie Portman ist dankbar dafür, Party gemacht zu haben, bevor die sozialen Medien präsent wurden - mit denen kann die Schauspielerin ohnehin wenig anfangen: "Ich bin zum Glück zu der Zeit aufgewachsen, als es noch kein Twitter, Facebook oder Instagram gab."

"Ich bin ausgegangen und habe mich mit meinen Freunden betrunken, niemand hat davon etwas gewusst", erklärte die 34-Jährige in einem Interview mit der britischen Frauenzeitschrift "Marie Claire". Sie habe zum Glück ihre wilde Seite ausleben können, bevor die Netzwerke ein unvermeidbarer Begleiter wurden.

"Abscheuliche Differenzen zwischen Männern und Frauen"
Auch das geschlechtsspezifische Lohngefälle in Hollywood spricht die hübsche Brünette an. Es gäbe nämlich unverschämt große Unterschiede zwischen dem, was die Männer verdienen und was den Frauen für ihre Arbeit bezahlt werde. Die "Black Swan"-Darstellerin klagt: "Es gibt abscheuliche Differenzen zwischen Männern und Frauen in Hollywood. 'Titanic' ist ein großer Erfolg, und Leonardo DiCaprio bekommt gleich 20 Millionen US-Dollar pro Film, Kate Winslet nicht. Trotzdem fühlt es sich so an, als würde sich das jetzt ändern. Junge Frauen wie Jennifer Lawrence und Kristen Stewart sind jetzt die Stars. Die Kerle in deren Alter kenne ich nicht einmal."

"Gehe meinen eigenen Weg"
Die "Thor"-Schauspielerin ist mit Benjamin Millepied verheiratet, mit dem sie den gemeinsamen Sohn Aleph (4) hat. Laut eigenen Angaben macht sie sich keine Sorgen über den Verlauf ihrer eigenen Karriere, sie akzeptiert es, dass es Zeitpunkte geben wird, in denen sie weniger gefragt ist. Die Oscargewinnerin, die bereits im zarten Alter von elf Jahren mit der Schauspielerei begann, sagte: "Ich habe keine Panik. Ich kenne diese Wellen, manchmal ist es leise und manchmal ist es eben wild. Ich glaube, ich habe schon so viele Dinge gemacht, die es mir erlauben, jetzt auch mal etwas Neues zu probieren, Regie führen zum Beispiel. Ich kann dann meiner eigenen Neugier folgen. Ich mache das jetzt schon so lange, dass ich weiß, dass der Weg, den ich gehe, mein eigener ist. Ich befinde mich nicht in einem Rennen mir irgendwem."

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