Mi, 15. August 2018

Atomkraftwerk Krko

05.08.2015 16:16

Kärnten und Steiermark gegen Atommeiler

Schulterschluss gegen das umstrittene AKW Krko! Die Umweltreferenten der Steiermark und Kärntens protestieren gemeinsam gegen die geplante Laufzeitverlängerung des Pannenreaktors in Slowenien. In einem Brief an den Umweltminister warnen sie vor einem "hohen gesundheitlichen Risiko bei einem Störfall".

Eigentlich sollte der Reaktor, der von Slowenien und Kroatien betrieben wird, ja 2023 stillgelegt werden. Doch in einer Nacht-und-Nebel-Aktion einigten sich die Länder darauf, ihn erst 20 Jahre später, also 2043, vom Netz zu nehmen (die "Krone" berichtete).

Die Umweltreferenten Rolf Holub und Jörg Leichtfried (Stmk.) protestieren in einem Schreiben an Umweltminister Andrä Rupprechter: "Das Atomkraftwerk Krko liegt in einem erdbebengefährdeten Gebiet. Eine Verlängerung der Laufzeit ist höchst bedenklich und wird von den beiden Ländern vehement abgelehnt." Rupprechter solle alles tun, damit es so bald wie möglich abgeschaltet werde.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.