Sa, 23. Juni 2018

Drama im Zillertal

31.07.2015 10:48

Wasserflut reißt 51-jährigen Fischer in den Tod

Tragisches Unglück mit Todesfolge am Donnerstag im Zillertal: Ein 51-jähriger Fliegenfischer wurde, als der Schwellbetrieb eines Kraftwerkes einsetzte, im Gerlosbach von den Wassermassen überrascht und mitgerissen. Hunderte Meter flussabwärts wurde er beim Einfluss zum Stausee Gmünd schließlich gefunden, jede Hilfe kam aber zu spät.

Es hätte ein gemütlicher Tag der beiden Belgier am Gerlosbach mit der Fliegenrute werden sollen - vielleicht sogar mit dem einen oder anderen Forellenfang. Doch der Ausflug sollte in einem Drama enden.

Als bei einem Kraftwerk gegen 16 Uhr der Schwellbetrieb einsetzte, wurde einer der Belgier von den Wassermassen überrascht - obwohl entlang des Gewässers Schilder klar auf die Gefahr hinweisen. Der Fischer stolperte, als er vor der Flut flüchten wollte, und wurde von den Wassermassen mitgerissen. Sein Kollege konnte sich retten.

Nach einer großen Suchaktion, an der sich Polizei, Feuerwehr, Wasserrettung und Bergrettung beteiligten, war es dann später traurige Gewissheit: Hunderte Meter flussabwärts bei der Einmündung in den Stausee Gmünd wurde der Belgier leblos gefunden, alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.