Fr, 21. September 2018

Streit um Baukosten

22.07.2015 16:16

Praterbrücke um 10 Millionen Euro teurer!

Die Generalsanierung der meistbefahrenen Brücke Wiens hat kaum angefangen, doch bereits jetzt eskaliert ein Streit um die Baukosten. Die beauftragte ARGE aus GLS Bau und SSB Bau verlangt schon für die erste von acht Fahrspuren zehn Millionen Euro mehr von der ASFINAG. Dort zeigt man sich jetzt entsetzt!

Erst im Zuge der Sanierung wurden Schadstellen unter der Asphaltdecke an der Stahlkonstruktion erkennbar, heißt es. "Die für die Abschleifung geforderten Kosten sind überhöht. Es gibt Gespräche mit der beauftragten ARGE", sagt die ASFINAG. "Wir vergeben diese Teilleistung sonst an einen dritten Bauträger." Auf die Bauzeit soll das Ganze aber keine Auswirkungen haben.

Vorab sorgte die Vergabe an die bestbietende ARGE um etwa 37 Millionen Euro für Aufregung: Die Ausschreibung musste Anfang September 2014 gestoppt werden, weil die Angebote der ASFINAG zu hoch waren. "Die anderen fünf Baufirmen forderten teilweise das Doppelte." Und die kritisieren nun die Vergabe an den Billigstbieter als "unrealistisch niedrig" im Vorfeld.

Die ARGE selbst will am Freitag eine Erklärung zum weiteren Bauvorhaben und den sieben übrigen Fahrsreifen abgeben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Wien
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.