Mi, 18. Juli 2018

Stöhnen und jubeln

03.07.2015 21:19

Bei Affenhitze: Schweißtreibende und "coole" Jobs

"Endlich Sommer", freut sich Bademeister Gundl, "brutal diese Hitze", stöhnt Pizzabäcker Luca. Ihre Jobs könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch es gibt noch heißere und kühlere.

"Ich kann mir heute am Abend die Sauna sparen", schmunzelt Luca, Pizzabäcker von "Die Pizzerei" in Innsbruck, während er mit einigen Schweißperlen auf der Stirn eine "Diavolo" ins Feuer schiebt. Noch mehr schwitzen mussten am Donnerstag bei Temperaturen von bis zu 35 Grad die Strabag-Mitarbeiter Peter und Helmut. Zehn Stunden lang teerten sie mit über 200 Grad heißem Asphalt den Innsbrucker Innrain. Trotz Klimaanlage sorgen die Autos dafür, dass es im Mauthäuschen von Markus Hölzler am Schönberg höllisch heiß werden kann. Davon kann auch Jan ein Lied singen. In praller Sonne regelt er in Wattens den Verkehr bei einer Baustelle.

Von kühl bis frostig

Angenehmer hat es Valentina von der Eisdiele "Toni's" in Schwaz, die derzeit täglich 700 Kugeln ausgibt. Einen noch "cooleren" Job hat Bademeister Gundl aus Wattens. Er darf sich bei tropischen Temperaturen sogar ins Wasser schmeißen. Badewetter ist Bergwerksführer Simon egal. Er zeigt Touristen bei angenehmen konstanten 12 Grad den Stollen in Schwaz. Richtig frostig wird es hingegen für Kurtulus und Markus im Kühlhaus der Firma Eisendle, wo es nie wärmer ist als minus 20 Grad.

Schienen verbogen

Arlberg- und Außerfernbahn standen am Donnerstag zeitweise still: Die Gleise hatten sich wegen der Hitze verbogen!

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