06.07.2015 09:00 |

"Krone"-Ombudsfrau

Urlaubsreise "verschwand" im E-Mail-Universum

Trotz vollständiger Bezahlung hat ein Kärntner die Unterlagen für seine Reise nie erhalten. Darum konnte er den Urlaub nicht antreten und sollte trotzdem hohe Stornokosten bezahlen.

Ein paar Tage Entspannung an der italienischen Adriaküste wollte sich Roland H. aus Villach gönnen und buchte bei einem Reisebüro einen Aufenthalt in Jesolo. "Sowohl die Anzahlung als auch der Restbetrag wurden von meiner Kreditkarte abgebucht. Trotzdem habe ich nie Reiseunterlagen zugeschickt bekommen, weshalb ich den Urlaub dann auch nicht angetreten habe", ärgerte sich der Kärntner.

Durch einen Anruf beim Kundenservice des Reisebüros konnte Herr H. herausfinden, dass man die Unterlagen an die E-Mail-Adresse bei seinem ehemaligen Arbeitgeber gesendet hatte.

"Da ich seit Jänner 2015 im Ruhestand bin, gibt es diese Mail-Adresse nicht mehr, folglich müsste das Reisebüro eine Fehlermeldung bekommen haben", so Herr H. weiter. Eine Beschwerde des Lesers fruchtete nicht. Ihm wurde lediglich mitgeteilt, dass die Stornokosten 85% des Reisepreises betragen, weshalb er sich an die Ombudsfrau wandte.

Bei Hofer Reisen hat man auf unsere Anfrage sofort reagiert und eine sehr kulante Lösung gefunden. Nachdem es sich bei Herrn H. um einen treuen Stammkunden handelt, wird ihm aus Kulanz der gesamte Reisepreis erstattet.

Solche Komplikationen ließen sich wohl leicht vermeiden, wenn man rechtzeitig nach den Reiseunterlagen fragt und nicht wartet, bis es zu spät ist.

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