So, 19. August 2018

Schul-Massaker

22.04.2006 17:06

US-Polizei vereitelt mehrere Massaker

Genau sieben Jahre nach dem Blutbad an der Columbine High School hat die US-Polizei mehrere mutmaßliche Verschwörungen zu neuen Massakern an drei Schulen vereitelt. Wie der Fernsehsender ABC berichtete, wurden in Riverton im Bundesstaat Kansas fünf Schüler im Alter zwischen 16 und 18 Jahren festgenommen. Im Zimmer eines der Burschen waren Gewehre, Messer und Munition gefunden worden.

In Kansas City in Missouri nam die Polizei zwei 17-Jährige fest, die ein Massaker in der Turnhalle ihrer Schule planten. Das dritte Komplott wurde an der Red Lake High School aufgedeckt, an der im vergangenen Jahr ein Schüler Amok gelaufen war.

Direktor sollte Schüler ins Verderben schicken
Besonders perfide soll der Plan von Trevor Fatting und Sean Amos in Kansas City gewesen sein. Nach den Worten von Staatsanwalt Eric Zahnd wollten die beiden mutmaßlichen Verschwörer den stellvertretenden Schuldirektor mit vorgehaltener Waffe zwingen, über Lautsprecher Schüler und Lehrer in die Turnhalle zu beordern. Dort wollten die beiden Jugendlichen den Ermittlungen zufolge mit einem AK -47-Sturmgewehr in die Menge feuern und Sprengsätze zünden.

Bei dem Massaker an der Columbine-Schule in Littleton im US- Bundesstaat Colorado hatten am 20. April 1999 die beiden Jugendlichen Eric Harris und Dylan Klebold zwölf Mitschüler sowie einen Lehrer erschossen und anschließend Selbstmord begangen.

Beim schwersten Amoklauf seit dem Columbine-Massaker hatte ein Jugendlicher im März vergangenen Jahres im Reservat Red Lake neun Menschen und sich selbst erschossen. Der 16-Jährige tötete erst seinen Großvater und dessen Freundin und eröffnete dann in seiner Schule das Feuer auf Lehrer und Mitschüler.

Bild: Eric Harris und Dylan Klebold in der Columbine High School

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