So, 19. August 2018

Sicherheitsbedürfnis

07.04.2006 12:16

Österreicher wünschen sich mehr Polizei-Präsenz

Eine aktuelle Umfrage zeigt das hohe Sicherheitsbedürfnis der Österreicher: 90 Prozent der Bevölkerung würden mehr Polizeipräsenz begrüßen. Nur 31 Prozent der Bevölkerung fühlen sich im Land „sehr sicher“. Viele fürchten sich vor Einbrechern und gerade bei älteren Menschen ist die Angst, einem Dieb gar zu begegnen, noch größer.

Die Befragung des Linzer Marktforschungsinstituts „market“ zeigt, dass die Stärke der Unsicherheit mit zunehmendem Alter wächst und mit steigender Haushaltsgröße sinkt. Massiv wird von den Österreichern mehr Polizeipräsenz gefordert (90 Prozent).

Big Brother in dunklen Ecken erwünscht
Erwünscht sind ebenfalls mehr Polizeidienststellen (91 Prozent) und Videoüberwachung von Unterführungen (90 Prozent). Mehr als jeder zweite Befragte ist der Meinung, dass die Bundesregierung mehr für die Sicherheit der Bevölkerung tun sollte.

Ein Drittel fürchten sich vor Einbrechern
Ein möglicher Einbruch ist für ein Drittel der österreichischen Bevölkerung, besonders bei den über 50-Jährigen, eine Bedrohung. Dabei machen sich 70 Prozent der Befragten Sorgen, „dass jemand Zuhause ist und vom Einbrecher tätlich angegriffen wird“.

An zweiter Stelle steht mit 68 Prozent die „Sorge um Dinge mit einem persönlichen Stellenwert“, gefolgt von der Angst, „dass man sich in den eigenen vier Wänden nachher nicht mehr sicher fühlt“ (64 Prozent).

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