Mi, 18. Juli 2018

Dramatik pur

01.04.2006 21:28

Ärztin bei OP beinahe gestorben

Dramatischer Zwischenfall um eine Ärztin im Linzer AKH: Während sie sich als Patientin in „ihrem“ Spital operieren ließ, erlitt sie einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Kollegen konnten sie reanimieren, doch musste sie später in einer Salzburger Nervenklinik behandelt werden. „Kein menschliches Versagen“, stellt der AKH-Chef fest.

Derzeit liegt die Ärztin erneut seit einigen Tagen als Patientin in einem Krankenzimmer ihres Arbeitsplatzes, dem Linzer AKH, nachdem sie wochenlang in einer Spezialklinik in Salzburg versorgt worden ist. Schuld war ein dramatischer Vorfall während einer Operation im AKH: Nachdem plötzlich ihr Herz und Kreislauf versagten, musste die Medizinerin von ihren Kollegen reanimiert werden. Zum Glück mit Erfolg. Zur weiteren Therapie wurde sie danach nach Salzburg überstellt.

„Der Fall ist genau geprüft worden“, stellt der Ärztliche Leiter des AKH, Dr. Heinz Brock, auf Anfrage fest. „Medizinisch ist alles korrekt verlaufen, es war kein menschliches Versagen. Es gibt daher auch keine Anzeige.“ Vor derartigen Komplikationen bei Operationen seien Ärzte nicht gefeit, so der Spitalsleiter.

 

 

 

Foto: Chris Koller

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