Mo, 20. August 2018

Gemeindespitäler

27.04.2015 16:34

Mehr Ärzte am Tag, weniger in der Nacht

Im Juli tritt das neue Ärztearbeitszeitgesetz in Kraft. Die Umstellung wirkt sich auf den Nachtdienst in den Ambulanzen aus: Mehr Mediziner am Tag und weniger in der Nacht. Der Krankenanstaltenverbund (KAV) verspricht sich Vorteile für Patienten und für das Spitalspersonal.

Derzeit beginnt der Nachtdienst um 13 Uhr und endet um 7 Uhr Früh. Künftig ist Regelbetrieb bis 19 Uhr. Auch für Patienten soll es Änderungen geben. Nur noch zwei der vier Spezialambulanzen in Gemeindespitälern übernehmen mit dem AKH die Nachtschicht. „Die Rettung weiß, welche offen hat und fährt die richtige an“, so der KAV. Die allgemeine Notfallambulanz und der Facharzt pro Station bleiben. Es komme zu keiner Leistungskürzung. Nur arbeiten künftig mehr Ärzte untertags als in der Nacht. In Ausnahmesituationen wie Massenunfällen käme ein Katastrophenplan zum Einsatz.

Ärztekammer-Chef Thomas Szekeres befürwortet das Modell: „Ich halte das für machbar, aber es muss den Patienten kommuniziert werden.“ Beatrix Volc-Platzer, Abteilungsleiterin im Donauspital, stellt zwei Bedingungen: „Das Hilfspersonal für diplomierte Pflege und die zentrale Notaufnahme müssen aufgestockt werden.“

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