Di, 21. August 2018

Pendler

24.04.2015 10:55

450.000 neue Bewohner in Ostregion: Verkehrschaos?

Wien wächst, das betet ja jeder Stadtpolitiker bei jeder Gelegenheit herunter. Aber das Umland wächst auch, und im Jahr 2030 wird die ganze Ostregion um mehr als 450.000 Bewohner angestiegen sein. Die Frage: Was tun, damit der Verkehr nicht kollabiert?

„Schon jetzt sind die Pendlerzüge nach Wien voll, und die Fahrt zur Arbeit per Auto oft nur noch ein Stop and Go“, erklärt Thomas Ritt von der Arbeiterkammer. Eines ist klar: Die komplette Ostregion muss in die Verkehrsplanung viel intensiver eingebaut werden, wenn das ganze System nicht eines Tages kollabieren soll.

Und das haben sich die AK-Experten überlegt:

Schon bei Ansiedelungen soll auf die Öffi-Verbindungen geachtet werden. Und die Planung muss natürlich länderübergreifend stattfinden.

Mehr Züge, mehr Sitzplätze, mehr Verbindungen. Heißt: Nicht nur fehlende Bahnhöfe sind das Problem, auch der Weg dorthin ist oftmals mühsam. Thomas Ritt: „Es fehlt an Bus-Linien vom Wohnort zum Bahnhof, an Park-and-Ride-Möglichkeiten und an Radabstellplätzen.“

Was laut AK dringend her muss: Notwendig wäre der schnelle vierspurige Ausbau der Südbahn, der Pottendorferlinie und jener des Marchegger Astes. Die Zeit drängt. Schon jetzt kommen mehr als 260.000 Pendler täglich nach Wien, 86.000 weg von Wien

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