Di, 21. August 2018

Franziska Sumberaz

19.04.2015 01:53

Die neue Miss Kärnten: "Ich war nicht ansprechbar"

Die Würfel sind gefallen: Franziska Sumberaz aus St. Egyden ist die neue "Miss Kärnten". Die 21 Jahre alte Publizistikstudentin konnte sich am Freitagabend im Schlosshotel Velden die Krone und die Scherpe holen. Die neue "Vize Miss Kärnten" ist Julia Zwipp, Platz drei ging an Eva Gugg. Im Interview mit der "Kärntner Krone" verrät Franziska Sumberaz ihre Pläne.

Franziska, wie ist der erste Tag als Miss Kärnten gelaufen?
Es war schon sehr stressig, es waren gleich mehrere Fotoshootings angesagt und ich musste laufend ein neues Outfit anprobieren, aber das beste Outfit sind natürlich die Scherpe und die Krone. Das wird wohl immer etwas besonderes bleiben.

Wie hast du dich bei der Wahl gefühlt?
Beim ersten Mal Hinausgehen war die Aufregung am höchsten. Ich war knallrot im Gesicht und habe gezittert, und ich hatte nach dem ersten Durchgang eher das Gefühl, dass ich nicht so gut beim Publikum und bei der Jury angekommen bin, aber mit der Zeit ist immer besser gelaufen.

Und dann der Moment der Krönung...
Den werde ich mein Leben lang in Erinnerung behalten, ein magischer Moment, ich war gar nicht ansprechbar, wie in einer anderen Welt. Ich war ja eigentlich schon sehr stolz, dass ich es unter die ersten Drei geschafft habe.

Ist das Handy danach übergegangen?
Ja, ich habe mein Handy am nächsten Tag abdrehen müssen, damit ich mich einmal auf die Shootings konzentrieren kann, aber es ist schön, wenn man so an mich denkt.

Mit welchen Erwartungen bist du in die Wahl gegangen?
Ich muss ehrlich zugeben, ich bin mit null Erwartungen hineingegangen, ich habe mich eher aus Jux und Tollerei beworben. Ich hatte ja überhaupt keine Erfahrung vor der Kamera. Aber ich dachte mir, ich will es probieren, sonst bereue ich es vielleicht ein Leben lang.

Hast du dich speziell vorbereitet?
Nein, ich glaube auch gar nicht, dass man sich auf so etwas wirklich vorbereiten kann.

Zumindest figurtechnisch warst du bestens vorbereitet. Du hast ja auch ein sehr ausgefallenes sportliches Hobby...
Ja, ich mach gerne Bikram Yoga -  das ist Yoga in einer Sauna, das dauert meistens um die 90 Minuten bei 40 Grad, das ist eine ganz neue Körpererfahrung. Aber ich mache auch sonst sehr viel Sport. Und ich habe Gott sei Dank gute Gene, dank meiner Mama.

Gibt es eine bestimmte Botschaft, die du als Miss Kärnten vermitteln möchtest?
Meine Botschaft ist, dass man sich selbst treu bleiben muss. Man sollte zu seinen Fehlern stehen. Ich bin auch kein Mensch, der sich über Makel anderer aufregt.

Was wären denn deine Makel?
(lacht) Einer der Makel ist, dass ich meine eigenen Fehler gar nicht zugeben will. Ich behalte sie gerne für mich.

Als Miss Kärnten hast du schon einmal einen großen Vorteil: Du hast eine Sprecherausbildung absolviert und kannst deine Erfahrungen wunderbar umsetzen... Willst du später etwas als Sprecherin machen?
Ja, ich möchte gerne einmal etwas mit meiner Stimme machen, etwa als Sprecherin im Bereich Infotainment, aber das lasse ich mir noch offen, wenn man so jung ist, hat man ja noch Zeit. Ich will mich jetzt einmal voll auf den Abschluss meines Studiums konzentrieren und auf das Jahr als Miss Kärnten.

Warst du immer schon jemand, der gerne vor Menschen gesprochen hat?
Wenn ich ehrlich bin: In der Schulzeit war es noch anders. Da war ich nicht so gerne diejenige, die vor der Klasse referiert. Aber es hat sich gelegt. Gott sei Dank (lacht).

Wie stellst du dir das Jahr als Miss Kärnten vor?
Es kommt sicher eine Menge Arbeit auf mich zu. Das habe ich schon am ersten Tag gesehen. Aber es ist eine große Ehre, die man auch ehrwürdig behandeln möchte.

Gibt es jemanden, dem du deinen Sieg besonders widmen willst?
Eine gute Frage. Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Ich denke, es ist meine Mama. Sie hat mich großgezogen, sie war immer für mich da, sie ist der Fels in der Brandung für mich.

Eine wichtige Frage, die wohl viele interessiert: Ist die Miss Kärnten schon vergeben oder noch zu haben?
Nein, nein ich bin Single.

Ist das gut oder schlecht?
Ich glaube, wenn der richtige kommt, dann merkt man es ohnehin. Aber ich werde nicht auf Männerjagd gehen. Ich lasse alles auf mich zukommen.

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