Mi, 15. August 2018

Mountainbike-Tour:

16.04.2015 15:12

Reifenspuren im Atomkraftwerk

Dass die Burschen vom Lines-Magazin kreativ sind, haben wir ja schon berichtet. Ihr letztes Vorhaben ist aber bis dato einzigartig und sprengt das bis jetzt Dagewesene: Die steirischen Mountainbiker Alex Kurz, Daniel Schemmel und Eric Walenta haben das gescheiterte Bruno Kreisky-Projekt in Zwentendorf (NÖ) erkundet.

Gebaut, um niemals in Betrieb zu gehen: Das AKW Zwentendorf spaltete in den 1970er-Jahren die Meinungen. Bei einer Volksabstimmung 1978 entschieden sich 50,47 % gegen die Inbetriebnahme des Kraftwerks. Noch im selben Jahr wurde auch klar: In Österreich wird mit Atomkraft nie Strom erzeugt werden - verboten!

Hin und wieder werden Führungen geboten, auch wird das Areal für Schulungen anderer AKW-Mitarbeiter genutzt. Die Burschen vom Lines-Magazin, bei dem sich alles ums Mountainbiken dreht, haben ihre Ausrüstung geschnappt und um Erlaubnis gebeten, einige Runden darin zu drehen. "Wir wollen an so vielen ungewöhnlichen Orten wie möglich biken", erzählt Fotograf  Klemens König über die Idee. Warum sie nur mit Eskorte die Stahltüren öffnen durften, war schnell klar: "Das AKW ist ein Labyrinth mit mehr als 1000 Räumen, Liften, die nicht jedes Stockwerk anfahren. Alleine findet man nicht mehr hinaus", sagt Redakteur Christoph Berger-Schauer, "wir durften sogar in den Reaktor! Mit einem 125 Tonnen-Kran wurde ein 15 Kilo-Rad hineingehoben." Weitere Aufnahmen an ungewöhnlichen Orten sind bereits in Planung. Mehr Infos: www.lines-mag.at

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