Mi, 15. August 2018

GP von China

10.04.2015 10:30

Hamilton am Freitag eine Klasse für sich

Weltmeister Lewis Hamilton hat das Freitagstraining zum Formel-1-Grand-Prix von China dominiert. Nach seiner Bestzeit in der ersten Einheit drehte der Brite auf dem Shanghai International Circuit auch am Nachmittag (Ortszeit) klar die schnellste Runde. Der 30-jährige Mercedes-Pilot verwies den finnischen Ferrari-Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen mit einem Vorsprung von 0,443 Sekunden auf Rang zwei.

Dahinter folgten Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo, Malaysia-Sieger Sebastian Vettel im zweiten Ferrari und Hamiltons Teamkollege Nico Rosberg mit bereits mehr als einer Sekunde Rückstand auf den Rängen drei bis fünf. Im Gegensatz zu den beiden Deutschen war aber der Australier Ricciardo damit zufrieden, da das ehemalige Serien-Weltmeister-Team aus Österreich den erhofften großen Schritt nach vorne gemacht haben dürfte, nachdem es zuletzt im Rennen in Sepang nur für die Ränge neun und zehn unmittelbar hinter Schwester-Team Toro Rosso gereicht hatte.

"Guter Freitag" für Red Bull
"Das war ein guter Freitag für uns", meinte Ricciardo. "Unsere Geschwindigkeit wirkt gut. Wir haben ein paar aerodynamische Veränderungen vorgenommen. Dadurch hat sich die Fahrbarkeit verbessert. Es ist ein deutlicher Fortschritt spürbar. Wir müssen noch weiter arbeiten, aber das waren die ersten Schritte in die richtige Richtung."

Auch McLaren-Honda wirkte verbessert, landete doch der englische Ex-Weltmeister Jenson Button mit etwas mehr als zwei Sekunden Rückstand auf seinen Ex-Teamkollegen Hamilton auf Rang zehn. Toro Rosso musste sich dagegen vorerst mit den Plätzen 14 und 15 für die Youngsters Max Verstappen und Carlos Sainz jr. begnügen.

Hamilton: "Es ist eng"
"Es ist relativ eng zwischen uns und Ferrari", sagte Hamilton nach seiner Bestzeit. "Ich denke, das wird ein Rennen, wie wir es erwartet haben." Vettel, der seine Jagd auf die Silberpfeile fortsetzen will, verzeichnete "einen kleinen Dreher", sprach aber sonst von einem "normalen" Arbeitstag. "Die Lücke nach vorne ist ziemlich groß, wir versuchen uns über das Wochenende aber zu steigern. Vielleicht können wir die Lücke ein bisschen schließen", kündigte der 27-jährige Deutsche an.

Die Scuderia müsse sich in die Position direkt hinter Branchenführer Mercedes bringen und dürfe nach dem Grand-Prix-Sieg von Malaysia nicht übermütig werden. "Wir müssen auf dem Boden bleiben", betonte Vettel. "Es ist ein realistisches Ziel für uns, so dicht wie möglich dran zu sein. Vorbeizuziehen, da muss noch so einiges passieren."

Nicht nur Vettel unterlief ein Dreher. Bei einem unfreiwilligen Abflug demolierte der Brasilianer Felipe Massa an seinem Williams leicht die Frontpartie, der sechstplatzierte Red-Bull-Pilot Daniil Kwjat landete wegen Bremsproblemen ebenfalls im Kiesbett.

"Flitzer" sorgt für Schrecksekunde
Für einen Schreckmoment sorgte ein Mann, der während der zweiten Einheit auf Höhe der Ziellinie vor einem heranrasenden Force-India-Boliden über den Asphalt spurtete. Hintergründe zu der hochgefährlichen Aktion waren zunächst nicht bekannt, der bekleidete "Flitzer" wurde aber nach einem Ausflug in die Ferrari-Box von Sicherheitsleuten abgeführt.

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