22.03.2006 18:58 |

Schlauer Vierbeiner

Verirrter Kojote in New York City endlich gefasst

Ein verirrter Kojote hat New York zwei Tage lang in Atem gehalten. Das wilde Tier, das etwas kleiner ist als ein Wolf, hatte sich in den Central Park in der Mitte von Manhattan verlaufen. Dutzende Polizisten und Scharfschützen waren ihm auf der Spur. Seine Flucht wurde von einem Hubschrauber aus der Luft verfolgt.

Erst am Mittwoch gelang es den Verfolgern laut CNN, den Kojoten mit einem präparierten Pfeil zu betäuben und einzufangen. Er soll in einem Waldgebiet weit von der Acht-Millionen-Stadt ausgesetzt werden.

Schlauer als die Polizei
Besondere Aufregung löste der ungebetene Gast aus, als er in der Nähe des Central Park Zoos gesichtet wurde. Kojoten greifen keine Menschen an, ernähren sich aber von Enten und anderen Tieren. Die Polizei war nach eigenen Angaben mehrmals nah daran, den flinken Läufer zu fassen. Doch der Kojote entkam immer wieder. Er sprang unter anderem ins Wasser und schwamm vor den Polizisten davon.

Kojoten sind Verwandte des Wolfs. Sie werden gut einen Meter lang und erreichen eine Schulterhöhe von bis zu einem halben Meter. Sie leben ebenso wie Wölfe im Rudel, gehen aber auch allein auf Wanderschaft. Laut CNN gehen die Parkwächter davon aus, dass das Tier aus einem ländlichen Gebiet im Staat New York "ausgerissen" und durch die Straßen der Bronx sowie durch den Bronx River im Norden Manhattans bis in den Central Park vorgedrungen war.

Symbolbild