26.03.2015 22:52 |

Kraftwerk Lendorf

Biomasse: Stadt Klagenfurt ist gegen Panikmache

Es war eine aufgeheizte Stimmung – bei der Bürgerversammlung zum geplanten Biomassewerk in Lendorf. Mehr als 100 Interessierte waren gekommen, um sich über mögliche Gesundheitsgefahren zu informieren. Die Stadtpolitiker betonen, dass alle Vorgaben eingehalten werden. Weitere Informationen sollen in Kürze folgen.

"Die Unterlagen werden unter Verschluss gehalten." "Es fahren Tausende zusätzliche Lkw durch Lendorf." – Diese und andere Thesen hat der Kraftwerksaktivist Michael Wulz (er hat bereits das Gasdampfkraftwerk bekämpft) bei der Bürgerversammlung aufgestellt.

Er will nun beim Landesverwaltungsgericht eine Bescheid-Beschwerde einbringen. Aus der Sicht von Wulz sei eine Umweltprüfung erforderlich.

"Erst für Biomasse, dann dagegen"
Bei den Stadtwerken reagiert man verärgert. "Im Kampf gegen das Gasdampfkraftwerk haben diese Herren damals Biomasse für Klagenfurt gefordert. Jetzt sind diese Herrschaften plötzlich gegen die Biomasse", meint STW-Sprecher Harald Raffer.

Auch der scheidende Stadtchef Christian Scheider ist verwundert: "Manche Leute werden immer gegen etwas sein. Doch mit diesem Thema ist nicht zu spaßen. Es geht um die Energieversorgung für die Stadt. Mit jeder anderen Lösung – wie Gas – würden die Tarife steigen."

Sowohl Scheider als auch Neo-Stadtchefin Maria-Luise Mathiaschitz betonen, dass die Anrainer rechtzeitig informiert werden.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter