25.03.2015 22:05 |

Zwölf Überfalle

Raubserie in Klagenfurt: Meist geht es um Drogen

Zwölf Raubüberfälle auf offener Straße in zwölf Wochen: Die Klagenfurter Polizei hat heuer ganz schön viel zu tun. Jüngster Coup: Der Raubüberfall auf einen Zivildiener (20), der am Wochenende von drei Burschen im Alter von 16 und 17 Jahren niedergeschlagen und ausgeraubt wurde. In vielen Fällen geht es um Drogen.

Eine Tatsache, die nachdenklich stimmt: Der Vorfall am Sonntag ist bereits der vierte schwere Überfall durch Jugendliche binnen eines Jahres gewesen (siehe Infobox).

Dennoch appelliert man bei der Polizei: "Wir dürfen die Jugend nicht über einen Kamm scheren." Nicht alle Jungen seien kriminell. "Es gibt Gott sei Dank auch kein Problem mit Jugendbanden, auch wenn es vielleicht von manchen vermutet wird", so Wolfgang Pittino, der Leiter des Kriminalreferats.

"Es handelt sich praktisch immer um selbstständige Straftaten – und in den meisten Fällen geht es um schnelles Geld für Drogen."

Die Hotspots werden überwacht
Die Polizei habe daher die Überwachungstätigkeit an den bekannten Hotspots im Stadtgebiet ausgebaut. Pittino: "Es kommt auch öfter vor, dass wir einschreiten. Allerdings verlagert es sich immer sehr schnell auf einen anderen Platz, wenn die Beteiligten merken, dass wir sie überwachen."

Deshalb appelliert die Polizei an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen und Übergriffe sofort zu melden. Pittino: "Jedoch niemals selbst einschreiten!"

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