Mysteriöser Fall

Train-Lady blieb ohne Namen

Der englische „Piano-Man“ war ein Schwindler, der Welser „Train-Man“ ist ein Moldawier, aber ein Mühlviertler Identitätsrätsel ist seit mehr als sechs Jahren ungeklärt: Die unbekannte „Train-Lady“, die am Bahnhof Untergaisbach aufgetaucht war, ist bis zu ihrem Untertauchen ohne Namen geblieben.

In Europa ist der Fall jedenfalls ungeklärt: Die etwa 45-jährige Frau mit einer goldenen „Gucci“-Uhr war im September 1999 aus Italien nach Österreich gekommen. Ohne Geld und Pass stieg die gepflegte Schwarzfahrerin in Melk in einen Zug, blieb eine Nacht in Linz und fuhr dann per Bahn nach Wartberg ob der Aist. Sie sprach hauptsächlich englisch, aber auch italienisch, französisch und gebrochen deutsch, konnte aber weder Namen noch Herkunft oder Reiseziel nennen. Nichts verriet nichts ihre Identität.

Die Alzheimer-Patientin wurde in der Linzer Nervenklinik behandelt, bis sie wieder untertauchte und weiter trampte. Sie wurde in Deutschland aufgegriffen und nach Amerika abgeschoben - namenlos. Es bleibt ein Rätsel.

 

 

 

Foto: BMI

Mittwoch, 23. Juni 2021
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