Di, 19. März 2019
16.03.2015 20:40

Begegnungszone

So modern wird der Naschmarkt: Fertigstellung 2016

Auf dem meistbesuchten Markt Wiens bricht ein neues Zeitalter an: Ein neuer Internet-Auftritt und eine App sollen heuer noch mehr Gäste auf den Naschmarkt locken und ein samstägliches Bio-Eck sorgt für neuen Flair. Ab April wird die Begegnungszone auf der Schleifmühlbrücke errichtet, 2016 soll alles fertig sein.

Seit 2010 bekommt der "Bauch von Wien" ein neues Lifting verpasst. Wöchentlich schlendern hier 64.350 Besucher auf und ab.

"Wir liegen gut im Zeit- und Finanzplan", betont die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) am Montag. 15 Millionen Euro investieren Stadt und Bezirk in die Neugestaltung.

Neue Straßennamen sollen außerdem für eine bessere Orientierung sorgen: "Beide Hauptwege und zwei Plätze werden nach historischen Frauen benannt, die den Markt geprägt haben", erklärt Markus Rumelhart, Bezirksvorsteher des sechsten Bezirks. Wermutstropfen: Die neuen Bezeichnungen sind keine offiziellen Straßennamen, und Standbetreiber müssen ihre Adresse deshalb nicht ändern.

"Wer braucht denn so einen Blödsinn?", ärgert sich Markt-Urgestein Gerhard Urbanek über die Schilder-Initiative. "Viel wichtiger wäre es, die Vielfalt auf dem Markt sicherzustellen."

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