20.03.2006 16:50 |

Messerstich in Brust

Ladenbesitzer von Räubern schwer verletzt

Nach dem nächtlichen Raubüberfall auf einen 23 Jahre alten türkischen Lebensmittelhändler in Fußach (Vorarlberg) fehlt weiterhin jede Spur zu den mutmaßlichen zwei Tätern. Das Opfer war durch einen Messerstich in die Brust schwer verletzt worden und vorläufig nicht ansprechbar.

"Uns sind die Hände gebunden, weil wir das Opfer noch nicht vernehmen konnten", erklärte der leitende Ermittlungsbeamte Hans Poiger. Der in Lustenau wohnhafte Mann musste nach seiner Einlieferung ins LKH Bregenz notoperiert werden. Für die Ermittler waren zu diesem Zeitpunkt noch viele Fragen offen. Die Sicherheitsdirektion Vorarlberg änderte ihre Diktion von ursprünglich "Überfall" auf "Verdacht des schweren Raubes". Bisher gab es keine Zeugen.

Kaum Anhaltspunkte
Die wenigen Anhaltspunkte zur Tat stammen vom Opfer, die er noch am Tatort bzw. gegenüber den Sanitätern auf dem Transport ins Krankenhaus  machte. Demnach sollen es zwei relativ kleine, schwarz gekleidete und maskierte Täter gewesen sein. Sie hätten Schriftdeutsch gesprochen. Das Opfer, so Poiger, habe noch selbst telefonisch die Polizei anrufen können.

Noch völlig unklar war vorerst auch, wie viel Geld geraubt worden ist und warum sich der Händler noch zu so später Zeit in seinem Laden aufgehalten hatte: Der Mann, der den Laden mit seiner Familie betreibt, hatte den Notruf kurz nach 1.00 Uhr abgesetzt. Eine sofort eingeleitete Alarmfahndung hatte keine konkreten Ergebnisse gebracht.

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