17.03.2006 16:45 |

Verdacht bestätigt

Sechster Vogelgrippe-Fall in Vorarlberg

Bei einer am 2. März in Hard am Bodenseeufer tot aufgefundenen Wildente wurde das Vogelgrippe-Virus H5N1 festgestellt. Diesen Befund hat am Freitag die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit der Vorarlberger Landesregierung mitgeteilt, informierte der Vorarlberger Agrar-Landesrat Erich Schwärzler. Es handelt es sich um den sechsten Vogelgrippe-Fall in Vorarlberg.

Die ersten fünf Vogelgrippe-Fälle am Vorarlberger Seeufer wurden am 3. März publik. Die Infektion wurde bei drei Tafelenten, einem Haubentaucher und einer Möwe nachgewiesen. Im Fall der Wildente muss laut Schwärzler noch die Bestätigung des Befunds durch das EU- Referenzlabor im britischen Weybridge abgewartet werden.

Sperrbezirk wird nicht ausgeweitet
Da der Fundort der Wildente innerhalb der bestehenden Schutzzone liegt, ist eine räumliche Ausdehnung des Sperrbezirks nicht notwendig. Ebenfalls keine Auswirkung hat der neue Vogelgrippe-Fall auf die Aufrechterhaltung der Schutzzone. Die Schutzzone wurde am 4. März eingerichtet und bleibt noch mindestens eine Woche bestehen.

"Die getroffenen Schutz- und Vorsorgemaßnahmen am Vorarlberger Seeufer bleiben aufrecht", betonte Schwärzler. Explizit angeführt wurden vom Agrar-Landesrat die Stallpflicht für Geflügel, das Jagdverbot auf Wasservögel, das Desinfektionsgebot am Stalleingang sowie das "stand still" für die Verbringung von lebendem Geflügel in der Schutzzone.

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