12.03.2006 18:34 |

Bundesliga

Nullnummer bei Ried- Rapid

Die SV Ried hat in der 26. Runde der österreichischen Fußball-Bundesliga gegen Rapid ein 0:0 erreicht und ist damit seit 25 Spielen vor eigenem Publikum ungeschlagen. Allerdings hat die Fill -Metallbau Arena in der Vergangenheit schon mitreißendere Matches erlebt als die Nullnummer am Sonntag, die zu den schlechtesten Partien der gesamten Saison zählte.

Von der ersten Minute an lieferten sich beide Teams ein Rasenschach par excellence. Sicherheit wurde sowohl von Ried-Coach Heinz Hochhauser als auch von dessen Rapid-Pendant Georg Zellhofer groß geschrieben, zwingende Torchancen blieben auf Grund des taktischen Konzepts und des offensichtlichen spielerischen Unvermögens aus.

Ein Hauch von Gefahr kam in der ersten Hälfte nur in der 9. Minute auf, als Glasner per Kopf nach einer Drechsel-Freistoßflanke das Tor verfehlte. Nach dem Seitenwechsel sorgte wieder Glasner nach einem Drechsel-Freistoß für eine brenzlige Situation, Rapid-Goalie Payer blieb aber Sieger (47.). Die beste Chance im gesamten Spiel vergab Berchtold, der aus aussichtsreicher Position deutlich am Tor vorbei köpfelte (70.).

Rapid brachte das Kunststück zu Wege, in 90 Minuten nur einmal (Berger parierte in der 52. Minute einen Garics-Kopfball) ernsthaft aufs Tor zu schießen. Als Trost blieb für die Hütteldorfer die Tatsache, nach zwei Bundesliga-Niederlagen wieder gepunktet und mit dem drittplatzierten GAK nach Punkten gleichgezogen zu haben. 

Constantini-Elf holt bei Austria einen Punkt
Didi Constantini und seine Paschinger blicken auf eine erfolgreiche Woche zurück. Nach dem 3:1-Sieg im Pokal gegen den GAK bringen die Linzer das Ensemble der Wiener Austria beim 1:1 gehörig ins Wanken. Doch für die Veilchen ist das Remis keine Beinbruch: Nach der sensationellen Heimniederlage von Verfolger Salzburg baut der Tabellenführer den Vorsprung auf vier Punkte aus. 

In der 43. Minute war es soweit: Peter Kabat brach mit einem Freistoß aus 18 Metern die Torsperre von Joey Didulica (nach 874 Minuten). Die Linzer zogen nach der Führung einen Abwehrriegel auf, die Austria kam kaum zu Chancen. In der 64. Minute gelang Sigurd Rushfeldt seine beste Aktion. Mit einem schönen Lochpass riss er die Pasching-Defensive auf, Filip Sebo ließ Josef Schicklgruber aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit. Kurz vor Schluss hatte Stepan Vachousek sogar noch die Möglichkeit auf den Siegestreffer, er traf mit seinem Kopfball aber nur die Stange. Austria-Coach Frankie Schinkels gratulierte den Paschingern: „Nur Ahnungslose glaubten, dass die nicht mehr kicken können.“

Salzburger blamieren sich erneut: 0:1 gegen Admira
Verfolger Salzburg blamierte sich bis auf die Knochen. Im Heimstall der Bullen biss sich die Herde von Kurt Jara am Schlusslicht die Zähne aus. Die erste Halbzeit endete torlos, die zweite Halbzeit war nicht besser. In der 58. Minute wurde es für die Salzburg-Fans ganz schlimm: Admiras Heinz Thonhofer flankte zu Rolf Landerl, der völlig frei am Fünfer zum Kopfball hochsteigen konnte. Salzburg-Goalie Manninger war zwar noch dran, konnte das Schlimmste aber nicht verhindern.

Ernst Baumeister war nicht überrascht: „Ich habe mit einem Sieg gerechnet. Wir sind in einer Situation, in der uns nur mehr Siege weiterhelfen.“ Die Salzburger waren nach dem 0:4 bei Sturm vor einer Woche schwer angeknackst. Kurt Jara: „Wir haben nie Tempo nach vorne gemacht, und haben die Admira spielen lassen. So kannst du nur verlieren.“

Abschluss-Schwäche des GAK kostet Sieg: 0:1 gegen Tirol
Der GAK war drückend überlegen, scheiterten aber im Abschluss. Nach der Pause agierten die Rotjacken planlos – und dass nutzten die Tiroler gnadenlos aus. Toni Ehmann wehrte eine Kolousek-Flanke direkt vor die Füße von Matthias Hattenberger ab. Der brauchte nur mehr abzustauben. Anschließend standen die Tiroler in der Defensive besser, der GAK fand kaum noch Möglichkeiten vor und Wacker feierte einen überraschenden Auswärtssieg.

Mattersburg und Sturm trennen sich 1:1
In einem mittelmäßigen Spiel traf Christoph Leitgeb kurz vor die Pause die Stange der Gastgeber – ein Warnschuss. Die Burgenländer waren zwar Feldüberlegen, die besseren Chancen hatten aber die Grazer. Und in der 67. Minute verwertete Amadou Rabihou einen Pass von Leitgeb und traf zur Führung für die Blackies. Sechs Minuten später erwies Klaus Salmutter seinen Kollegen aber einen Bärendienst und kassierte nach einem derben Foul an Christian Fuchs seine zweite gelbe Karte. Die folgende Verwirrung der Grazer nutzte Thomas Wagner zum Ausgleich.

Sonntag, 16. Mai 2021
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