Falsche Richtung!

Linzer steigen von den Öffis ins Auto um

Diese Entwicklung geht in die falsche Richtung, zeigt aber auch, wie dringend Verkehrslösungen für Oberösterreichs Landeshauptstadt sind: Innerhalb von zehn Jahren stieg die Nutzung des Pkw für Fahrten in Linz bei den Bewohnern von 45,4 auf 49,1 Prozent, bei den Einpendlern von 68,4 auf 73 Prozent an. Die Öffi-Nutzung sank!

Derzeit sind in der Landeshauptstadt 90.883 Pkw, 7912 Lkw, 4835 Motorräder sowie 2701 Kleinmotorräder gemeldet. Dementprechend stieg der Individualverkehr in Linz, während die Nutzung des öffentlichen Verkehrs laut Straßenbaureferent und Landes-Vize Franz Hiesl (VP) stagniert: Innerhalb von zehn Jahren sank der Anteil der Pendler, die mit Öffis in die Stadt kamen, von 23,2 auf 17,4 Prozent. Kein Wunder, dass damit auch die „Zufriedenheit mit der Verkehrssituation im Wohngebiet“ von 55 auf 51 Prozent sank.

Um so mehr Bedeutung kommt der Realisierung des 600 Millionen Euro teuren Westringes (Baubeginn Sommer 2009) zu. Parallel dazu sollen Verkehrslösungen für die Linzer Innenstadt gefunden werden. Gestern, Dienstag, signalisierten die Stadt-Referenten Klaus Luger (SP) und Jürgen Himmelbauer (Grüne) Gesprächsbereitschaft.

 

 

 

Foto: Erich Petschenig

Montag, 10. Mai 2021
Wetter Symbol