Di, 25. September 2018

1. Testflug 2017

27.01.2015 15:55

Boeing soll für NASA Astronauten zur ISS bringen

Als erstes Privatunternehmen soll der US-Konzern Boeing im Auftrag der Raumfahrtbehörde NASA Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS befördern. Der erste Testflug sei für Juli 2017 geplant, teilte die NASA mit. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ein bemannter Raumflug von Boeings Mitbewerber SpaceX folgen.

Die NASA hatte die beiden Unternehmen im vergangenen September beauftragt, eine neue Generation von Raumfähren für die Reise zur ISS zu entwickeln. Der Vertrag hat ein Gesamtvolumen in Höhe von 6,8 Milliarden Dollar (gut sechs Milliarden Euro). Boeing erhält mit 4,2 Milliarden Dollar den Löwenanteil, SpaceX muss sich mit 2,6 Milliarden Dollar zufrieden geben. Die NASA ist seit dem Ende ihres Spaceshuttle-Programms im Sommer 2011 bei Flügen ihrer Astronauten zur ISS auf russische "Sojus"-Kapseln angewiesen.

Erster Testflug für Juli 2017 geplant
In Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft will die US-Raumfahrtbehörde diese Abhängigkeit in den kommenden zwei bis drei Jahren beenden. Der Luft- und Raumfahrtriese Boeing plant eine eichelförmige Raumkapsel mit dem Namen CST-100. Den ersten Testflug im Juli 2017 sollen ein Boeing-Pilot und ein US-Astronaut absolvieren. Ab Dezember 2017 seien dann reguläre Missionen geplant, sagte Boeing-Manager John Elbon.

Die vergleichsweise kleine und junge Firma SpaceX des Unternehmers Elon Musk führt im Auftrag der Nasa bereits seit 2012 mit ihrem Raumtransporter "Dragon" Versorgungsflüge zur ISS aus. Für die Beförderung von Astronauten entwickelt SpaceX derzeit eine neue Version des "Drachen".

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