Do, 16. August 2018

Nach Protesten

19.01.2015 15:59

WhatsApp, Viber und Co. in Bangladesch blockiert

Die Behörden in Bangladesch haben populäre Kommunikationsdienste wie WhatsApp, Tango, Line und Viber abgeschaltet. Sie begründeten die Aktion mit "Sicherheitsbedenken". Beobachter werten die Blockade als Schritt gegen Anti-Regierungsproteste im Land.

Man habe bei den fünf Anbietern sowohl die Internettelefonate als auch das Verschicken von Nachrichten blockiert, sagte ein Sprecher der Telekommunikationsbehörde am Montag. Die Polizei gehe davon aus, dass Gewalttaten wie die jüngsten Brandanschläge mithilfe dieser Dienste koordiniert wurden, berichteten lokale Medien.

Seit zwei Wochen protestieren Anhänger von Oppositionsparteien in Bangladesch. Sie fordern Neuwahlen, weil sie das Ergebnis der Wahl vor einem Jahr nicht anerkennen. Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, blockieren die Aktivisten den Verkehr im ganzen Land - immer wieder auch mit Gewalt. Mehr als 20 Menschen wurden seit Beginn der Blockade getötet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.