25.02.2006 19:35 |

Banges Warten

Verunglückter wartete 14 Stunden auf Hilfe

Nach über 14 Stunden kam endlich Hilfe für einen 43- jährigen verunglückten Traktorfahrer: Der Landwirt war am Freitagabend mit seinem Traktor in Reitingau (Bezirk Leoben) von der Fahrbahn abgekommen und über eine Böschung gestürzt. Da er sich nicht selbst aus dem Fahrzeug befreien konnte, musste der Verletzte bis zum nächsten Tag ausharren.

Gegen 21.00 Uhr am Freitag war der Landwirt in Reitingau auf dem Weg zu seinem Hof, als er auf der engen Straße von der Fahrbahn abkam und über eine drei Meter hohe Böschung stürzte. Der Traktor kam auf dem Dach zu liegen, wodurch der Verletzte nicht in der Lage war, sich selbst zu befreien.

Da auch kein Handyempfang bestand, musste der Mann auf Hilfe warten. Die kam allerdings erst über 14 Stunden später: Gegen 11.30 Uhr am Samstag wollte ein Essenszusteller der Mutter des Landwirtes Essen bringen. Er stieß auf den Verunfallten und alarmierte die Einsatzkräfte.

Der 43-Jährige wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Mautern geborgen. Er musste mit schweren Verletzungen in die Intensivstation des Unfallkrankenhauses Kalwang eingeliefert werden. Lebensgefahr bestand für den Landwirt nach Angaben der Exekutive nicht.

Foto: Symbolbild

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