Di, 13. November 2018

Höhere Trefferquote

23.12.2014 09:56

Wiener Forscher: Frauen können besser schenken

Frauen fällt es leichter, das richtige Geschenk zu finden, und sie können mit Präsenten auch besser umgehen als Männer - sowohl beim Verschenken als auch beim Annehmen. Das lasse sich anhand mehrerer Studien belegen, sagt der Leiter der klinischen Abteilung für Sozialpsychiatrie der MedUni Wien, Johannes Wancata.

Frauen überlegten sich die besseren Geschenke und seien weniger betrübt, wenn ihr Gegenüber mit einem Präsent danebenliegt, sagt der Wissenschaftler. "Frauen und Mädchen sind grundsätzlich mehr sozialisiert, sie schauen generell mehr auf das Ganze, ihre Trefferquote bei Geschenken ist daher etwas höher", so Wancata.

Andererseits glauben Männer, die von ihrer Partnerin ein falsches Geschenk bekommen, dass das schlechte Aussichten für die weitere Beziehung bedeutet. Frauen sind da etwas nachsichtiger, wie eine repräsentativen Studie an der British Columbia Universität aus dem Jahr 2008 zeige, so der Sozialpsychiater.

Schenken macht glücklich und stärkt Beziehungen
Der "Akt" des Schenkens mache generell glücklich - nicht nur zu Weihnachten. Denn, so Wancata, das Schenken stärke bestehende menschliche Beziehungen und baue neue auf. Aus Untersuchungen gehe außerdem hervor, dass Geben nicht nur seliger als Nehmen ist, sondern auch glücklicher macht. Auf den Geldwert komme es dabei nicht an, er ist - aus psychologischer Sicht - für den Beschenkten völlig egal. "Wer ein unpassendes, aber sehr teures Geschenk bekommt, ist natürlich dennoch enttäuscht."

Ohnehin liegen die Beschenkten bei der Einschätzung, wie viel das Gegenüber investiert hat, immer daneben. Eine repräsentative Umfrage am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung habe im Jahr 2008 ergeben: Weihnachtsgeschenke sind den Beschenkten oft weniger wert, als sie tatsächlich gekostet haben, nämlich durchschnittlich elf Prozent.

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