Di, 23. Oktober 2018

"Todesurteil"

11.12.2014 11:45

Al Kaida macht Obama für Geiseltod verantwortlich

Nach dem Tod zweier Al-Kaida-Geiseln bei einer missglückten US-Kommandoaktion im Jemen haben die islamistischen Gotteskrieger US-Präsident Barack Obama die Schuld gegeben. Obama habe eine "falsche Entscheidung getroffen" und damit das "Todesurteil" für den getöteten US-Fotojournalisten Luke Somers unterschrieben, sagte ein Vertreter von Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel.

Obama habe die Befreiungsaktion "trotz unserer Warnung" angeordnet, "dass er nichts Unkluges tun sollte", erklärte der Sprecher der Terrororganisation in dem Video, das am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Somers und der südafrikanische Lehrer Pierre Korkie waren am Samstag bei einem Kommandoeinsatz von US-Spezialkräften im Südosten des Jemen getötet worden. Die Geiseln wurden nach Angaben Washingtons bei einem Feuergefecht von den Entführern angeschossen. Beide erlagen später ihren Verletzungen.

Die Al-Kaida-Kämpfer hatten vor einer Woche mit der Ermordung von Somers gedroht. Korkie hätte nach Angaben einer südafrikanischen Hilfsorganisation nach monatelangen indirekten Verhandlungen mit Al-Kaida-Vertretern noch am Wochenende freigelassen werden sollen.

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