Mo, 18. Juni 2018

Erneuter Skandal

04.12.2014 14:18

Schreckliche Zustände in Tierheim aufgedeckt

In einem Tierheim, das eine Burgenländerin (31) in Ungarn führte, müssen furchtbare Zustände geherrscht haben. Doch die frühere Betreiberin, die wegen Betrug und Tierquälerei angeklagt ist, will nicht daran schuld sein, dass Hunde starben und Pferde abmagerten.

Im März dieses Jahres geriet das Tierheim ins Visier der "Krone"-Tierecke. Die Behörden wurden informiert, der Staatsanwalt trat auf den Plan. Für die Angeklagte geht es um viel. Sie ist viermal wegen Betrug vorbestraft. Jetzt wird ihr im Landesgericht Eisenstadt vorgeworfen, Geld eines Vereins zur Rettung von Hunden eingesteckt zu haben. Was die Frau bestreitet.

Betreiberin will nicht schuld sein
Auch Tierquälerei leugnet sie. Eine Zeugin behauptet freilich, Pferde seien aus ihrer Weide ausgebrochen, um sich anderswo Futter und Wasser zu suchen. "Das stimmt nicht", sagt die Frau: "Schuld am schlechten Ernährungszustand war mangelhaftes Futter. Das hat erst sehr spät ein Tierarzt erkannt." Und für den Tod von Hunden macht die Frau einen Virus verantwortlich. Es wurde vertagt.

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