In Flammen aufgegangen ist ein Auto in der Nacht auf Donnerstag im niederösterreichischen Münchendorf. Nur Minuten nach der Alarmierung trafen die Löschkräfte am Einsatzort ein. Die größte Gefahr ging bei diesem Einsatz von der enormen Hitzeentwicklung aus. Ursache des Brandes war die spektakuläre Fahrerflucht nach einem Unfall.
Kurz vor 22.30 Uhr wurden die Münchendorfer Feuerwehrleute zum Einsatz gerufen. Im Industriegebiet brannte ein Auto lichterloh. „Zum Glück befanden sich keine Personen mehr in dem Fahrzeug, als wir eintrafen“, berichten die Einsatzkräfte. Nur acht Minuten nach der Alarmierung startete bereits der erste Löschangriff.
Rasches Eingreifen
Am meisten zu schaffen machte den Feuerwehrleuten die enorme Hitze, die von dem Brand ausging. „Metallische Fahrzeugteile begannen sogar zu schmelzen, was die Situation zusätzlich gefährlicher machte“, erklärt der Einsatzleiter. Durch das rasche Eingreifen der Löschmannschaften konnte eine Ausbreitung der Flammen auf das Umliegende Gelände verhindert und brennende Autowrack innerhalb von zehn Minuten gelöscht werden.
Unfall auf der Autobahn
Der Brand könnte mit einem Unfall auf der nahen A 3 bei der Abfahrt Münchendorf im Zusammenhang stehen, hieß es gleich nach den Löscharbeiten. Und diese Vermutung bestätigt sich durch die Ermittlungen der Polizei: Offensichtlich hatte der Fahrer (42) des ausgebrannten BMW zuvor auf der Autobahn den Jaguar eines 19-Jährigen rechts überholt und den Wagen dabei touchiert.
Bei Fahrt auf Felge überhitzt
Zwar habe der Unfalllenker kurz angehalten und habe die Warnblinkanlage eingeschaltet – es sich dann aber doch anders überlegt. Trotz eines beschädigten Rades beging der 42-Jährige Fahrerflucht, fuhr jedoch von der A 3 ab und stellte den Wagen im Industriegebiet ab. Dann holte er einen Arbeitskollegen, der das Unfallauto – einen teuren Kundenwagen – abschleppen sollte. Doch als die beiden zurückkamen, stand der BMW bereits in Flammen – er dürfte durch die Fahrt auf der Felge im wahrsten Sinne „heißgelaufen“ sein.
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