Zum Festivalstart

Rezept fürs Frequency: „Bier, Bier und mehr Bier“

Niederösterreich
21.08.2026 09:30

Das Frequency-Festival hat Niederösterreichs Landeshauptstadt wie jedes Jahr fest im Griff. 50.000 Besucher täglich trotzen Hitze oder Unwettern. Doch was braucht es, um für die Party des Jahres gut gerüstet zu sein? Die „Krone“ hat sich unter den Campern umgehört.

„Bier, Bier und noch mehr Bier!“ Darin sind sich die meisten einig. „Cola und Eis, eine Regenjacke und Campingstühle sind auch wichtig. Und feste Schuhe“, zeigen zwei Studenten bereits Festivalerfahrung.

Für den Regen gewappnet
„Wir haben gestern noch Gummistiefel gekauft, die sind wichtig. Und viele Regenplanen“, erklärt ein anderer. Und Geduld. Wofür? Etwa beim bangen Warten auf das Unwetter zum Auftakt am Donnerstag. „Mit guter Laune und guter Musik passt das schon“, stimmt sich eine Gruppe von Freunden auf die Festivalparty ein.

Ein gutes Outfit ist alles im Festivalalltag.
Ein gutes Outfit ist alles im Festivalalltag.(Bild: Attila Molnar)
Gute Stimmung am Campingplatz: Zuerst wurde die „Hausordnung“ studiert.
Gute Stimmung am Campingplatz: Zuerst wurde die „Hausordnung“ studiert.(Bild: Attila Molnar)
(Bild: Attila Molnar)
(Bild: Attila Molnar)

Gute Laune hilft
„Alkohol, Alkohol, Alkohol oder ein Weizen-Cocktail für die Elektrolyte“, kennt eine Truppe verkleideter Mediziner das perfekte Rezept. „Wir sind überhaupt nicht ausgerüstet, haben nichts dabei. Es ist unser erstes Festival, wir machen das Beste daraus“, so eine junge Besucherin. Aber Regenschutz und gute Laune helfen. 

Warmes Wetter, kurzer Regen und kaum Unfälle zum Festivalstart
Kurz nach der Öffnung des Geländes am Donnerstag um 13.30 Uhr bespielten die drei burgenländischen Indie-Rockerinnen lovehead die ersten Ankömmlinge, die großteils in Badegewand – Männer teils oben ohne – vom Campingplatz zur Space Stage pilgerten. Immerhin wurden am Nachmittag Temperaturen von rund 33 Grad verzeichnet. Später wurden die Outfits überwiegend zu Regenponchos. Bereits am Nachmittag bildeten sich schnell Wolken über den Bühnen, wobei sich das prognostizierte Unwetter am frühen Abend nach rund einer Stunde wieder verzog.

Bei der Anreise, die sich auf mehrere Tage verteilt hat, kam es laut Aussagen vom frühen Nachmittag kaum zu größeren Verzögerungen. Zeitweise habe es am Donnerstag stockenden Verkehr auf den Zufahrten zum Gelände gegeben. „Viele Festivalgäste dürften ihre Anreise aufgrund des Wetters in der vergangenen Nacht auf heute verschoben haben“, teilte der ÖAMTC mit. Auch bezüglich der Pannenhilfe-Einsätze sei es bisher noch sehr ruhig, hieß es. 

Das Rote Kreuz verzeichnete bis Donnerstagmittag 115 Versorgungen – zehn Personen wurden ins Krankenhaus gebracht. Ursachen für die Versorgungen seien vor allem kleinere Verletzungen wie Schürf- und Schnittwunden gewesen oder Verstauchungen, Schmerzen sowie Insektenstiche. Auch aus Sicht der Exekutive sei der Start des Festivals mittags sehr ruhig verlaufen, erklärte Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler.

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