Harte Entscheidung

Millionen-Transfer? Hütter-Umdenken nach Klatsche!

Deutsche Bundesliga
17.08.2026 21:47
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die bittere 0:7-Testspiel-Blamage von Eintracht Frankfurt gegen FC Brentford hat offenbar noch Auswirkungen auf die Kaderplanung des Teams von Trainer Adi Hütter. Torhüter Kaua Santos soll das uneingeschränkte Vertrauen verloren haben – deshalb richtet sich der Blick der Frankfurter auf Freiburgs Torhüter Noah Atubolu. 

Eigentlich wollte Hütter mit dem Torwart-Duo Kaua Santos und Michael Zetterer in die neue Saison starten. Der 23-jährige Santos sollte dabei den Vorzug erhalten und von seinem 31-jährigen Konkurrenten gefordert werden. Doch das 0:7 gegen Premier-League-Klub Brentford hat beim Trainer und den Eintracht-Verantwortlichen wohl nochmal zu einem Umdenken geführt. 

Denn der sicherlich talentierte Santos ist auch für seine immer wiederkehrenden Patzer bekannt. Auch beim Brentford-Debakel sah er mehrmals nicht gut aus. Deshalb beschäftigt man sich in Frankfurt nun mit Freiburg-Goalie Atubolu, wie deutsche Medien berichten. Der DFB-Kicker möchte den nächsten Karriereschritt wagen und hat seinen Abgang aus Freiburg bereits angekündigt.

Aufregung kurz vor Saisonstart?
Erhoffte Angebote aus England blieben allerdings aus und der Sportclub hat mit Mio Backhaus schon seinen Nachfolger verpflichtet. Deshalb soll ein Transfer nach Frankfurt für den Schlussmann eine gute Option sein. Günstig wird er allerdings nicht! Der Marktwert des 24-Jährigen liegt bei 25 Millionen Euro – Freiburg wird ihn nicht umsonst gehen lassen. 

Torwart Noah Atubolu hat sich in Freiburg zum Leistungsträger entwickelt.
Torwart Noah Atubolu hat sich in Freiburg zum Leistungsträger entwickelt.(Bild: AFP/THOMAS KIENZLE)

Und kurz vor dem Saisonstart würde die Verpflichtung nochmal ordentlich Aufregung verursachen. Zetterer möchte sich nicht mit der Rolle als dritter Torhüter zufriedengeben. Der Verein wäre demnach für einen Transfer offen. Für Santos wäre die Atubolu-Verpflichtung ein herber Schlag – er könnte den Verein in diesem Fall kurzfristig und zumindest vorübergehend per Leihe, oder gar fix verlassen. 

Sollte aus dem Atubolu-Transfer nichts werden, soll auch eine Rückkehr von Lukas Hradecky eine Option sein. Der routinierte Finne will seinen Verein AS Monaco verlassen. 

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