10.02.2006 13:33 |

Volle Alma Mater

Neuer Rekord bei Studienanfängern

An den österreichischen Universitäten gibt es heuer wieder einen neuen Rekord an Studienanfängern: Insgesamt haben nach Angaben des Bildungsministeriums im Wintersemester 34.024 Personen ein Studium begonnen - das sind rund 1.900 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2003/04 und um 2.100 mehr als 2004/05. Der starke Anstieg geht aber vor allem auf das Konto der Deutschen.

Die Zahl der Studienanfänger aus dem Nachbarland hat sich gegenüber dem Vorjahr von 1.929 auf 4.064 mehr als verdoppelt. Seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im vergangenen Juli müssen deutsche Studenten keine Studienberechtigung in ihrem Heimatland mehr nachweisen, um an österreichischen Unis inskribieren zu dürfen.

Nur wenig neue heimische Mediziner
Österreich reagierte darauf mit Zugangsbeschränkungen in acht Studienrichtungen, vor allem in den medizinischen Fächern kam es zu einem starken Zuwachs deutscher Studienanfänger. Die Zahl der österreichischen Erstzugelassenen ist dagegen nur leicht gestiegen - von 22.681 im Wintersemester 2004/05 auf 22.780 heuer.

Gesamtzahl der Studenten ebenfalls gestiegen
Ebenfalls einen Anstieg gab es bei der Gesamt-Studentenzahl: An den österreichischen Unis studieren heuer 217.800 Personen, das sind knapp 8.000 mehr als im Vorjahr. Der Rekord liegt hier noch in der Zeit vor Einführung der Studiengebühren bei 243.600 im Jahr 2000.


Foto: Christian Jauschowetz/Uni Graz

Freitag, 25. Juni 2021
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