10.02.2006 15:34 |

Krümelforschung

Forscher sind auf den Keks gekommen

Wenn ich nur aufhören könnt…- Das denkt sich so mancher angesichts einer angebrochenen Kekspackung. Doch was macht ein Keks zu einem wirklich guten Keks? Wie keksliebende britische Forscher nun herausgefunden haben ist der Geschmack bei der Keksauswahl nur zweitrangig: Krachen muss es! Soll heißen: Nicht nur das Auge, sondern vor allem der Tastsinn isst mit, Und der wiederum reagiert auf den Klang des Kekses.

Nach den Ergebnissen der britischen Wissenschaftler erzeugt der beherzte Biss in das Backwerk nämlich mehrere Ultraschallstöße, die dann über Tastsensoren im Mund registriert und ausgewertet werden.

Ultraschallimpulse sagen ob lahm oder lecker 
Die dabei erhaltene Information über die Konsistenz des Gebäcks trägt maßgeblich zum Geschmacksempfinden bei, glaubt das Team der Nahrungsphysiker herausgefunden zu haben. Eine Analyse der Ultraschallimpulse könnte nach Ansicht der Forscher Bäckern und Konditoren helfen, einen Keks mit dem optimalen Biss zu entwickeln, berichtet die Universität Leeds.

Gibt es bald das Super-Keks? 
In dem Moment, in dem ein knuspriges Gebäckstück zerbricht oder angebissen wird, setzt es Energie in Form von Schallwellen frei – die typischen Geräusche, die jeder erwartet, der beispielsweise in Chips oder eben Kekse beißt. Dieses Geräuschprofil wird heute bereits von großen Keksherstellern genutzt, um die Frische und die Konsistenz ihrer Produkte zu überwachen. In naher Zukunft könnten die Erkenntnisse aber auch für die Herstellung des ultimativen Super-Keks dienlich sein.

Dienstag, 22. Juni 2021
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