08.02.2006 18:08 |

Von Cobra gestellt

Nach Vergewaltigung Kugel in Kopf gejagt

Blutiges Ende einer Vergewaltigung im südlichen Niederösterreich: Ein 31-jähriger Unternehmer hatte in seinem Haus eine Bekannte (51) mit vorgehaltener Waffe zum Sex gezwungen. Als Cobra-Beamten ihn verhaften wollten, jagte er sich eine Kugel in den Kopf.

Bereits Dienstagnachmittag hatte Rudolf R. eine ehemalige Nachbarin, die ihn wegen eines Autoverkaufes besucht hatte, missbraucht. "Die geschockte Frau vertraute sich einer Freundin an. Gemeinsam erstatteten die beiden Anzeige", so ein Beamter des Landeskriminalamtes, Außenstelle Sollenau.

Weil der Täter bewaffnet war, forderten die Ermittler ein Sonderkommando der Cobra an. "Der Verdächtige ließ sich nicht aus seinen eigenen vier Wänden herauslocken, sodass wir noch in der Nacht ins Haus eindringen mussten", sagte ein Polizist. Da fiel ein Schuss - der verheiratete Geschäftsmann, der angeblich auch in Finanznöten steckte, hatte sich selbst gerichtet.

Text: Kronen Zeitung
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