07.02.2006 16:13 |

Biologische Wunder

Neue Lebewesen auf Neu Guinea gefunden

Im Zuge eine Expedition des Conservation International Rapid Assessment-Programms gelangen den Forschern sensationelle Fotos von teils unbekannter Flora und Fauna. Manche Arten blieben in einem isolierten Dschungelgebiet in Neu-Guinea bis heute unentdeckt.

Neben den bisher unentdeckten Frösche, Schmetterlingen und Pflanzen schafften es die Forscher auch, vermeintlich ausgestorbene Tiere wieder zu finden.Diese Naturphänomene wurden in den bekannten Foya-Wäldern im Westen Neu Guineas erstmals auf Foto gebannt.

„So muss es im Garten Eden gewesen sein“, meinte der Leiter des US-Australischen Forscherteams Bruce Beehler. „Der erste Vogel, den wir bei unserer Ankunft sahen, war der orange Honigfresser – eine bisher unbekannte Art. Säugetiere, die anderswo nahezu ausgestorben sind, sind hier zahlreich vertreten.“

So nebenbei lösten die Wissenschafter ein ornithologisches Mysterium. Sie fanden auf Neu Guinea den seit dem 19. Jahrhundert unbekannten Herkunftsort des Berlepschen Paradiesvogels. Diese Erkenntnis kam den Forschern, als sie in ihrem Camp einen männlichen Vertreter dieser Art bei der Balz beobachten durften.

Ein kleines Wunder war auch die erste Fotografie eines Gelbscheitelgärtners. Ein Vierteljahrhundert nach seiner Entdeckung durch Jared Diamond folgten den Berichten nun auch fotografische Abbildungen. Ganz im Sinn der Sache: Die Conservation International Rapid Assessment hat es sich auf die Fahnen geheftet, das biologische Erbe von Mutter Natur zu erhalten. Ziel ist es auch, den Menschen klar zu machen, dass ein harmonisches Zusammenleben mit der Umwelt möglich sei.

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