Hartes Tauziehen

Ausverkaufsängste um die AMAG

Aufmunitioniert mit einer IFES-Umfrage schaltet sich SP-Chef Erich Haider nun in das Tauziehen um einen Verkauf der Ranshofener Austria Metall AG ein. Er appelliert an die AMAG-Beschäftigten, ihren 20-Prozent-Anteil am Unternehmen nicht aufzugeben.

AMAG-Chef Klaus Hammerer will seinen 40-Prozent-Anteil an der AMAG verkaufen; Betriebsräte und Teile der Belegschaft denken daran, sich dem anzuschließen und dabei die 20-prozentige Mitarbeiterbeteiligung ebenfalls auf den Markt zu werfen.

Montag bis Mittwoch findet eine dafür wichtige Urabstimmung in der AMAG statt, die SP-Chef Erich Haider mit einigen Warnungen verbindet: „Die Mitarbeiter müssen wissen, dass sie einem Ausverkauf ans Ausland zustimmen, wenn sie hier nachgeben. Und sie sollten sich nicht von kurzfristigen, ohnehin durch die Steuer stark reduzierten Verkaufserlösen dazu verführen lassen!“

Haider untermauert das mit einer ganz neuen Ifes-Umfrage. Demnach sind 84 Prozent der Oberöstereich eher oder sehr dagegen, dass AMAG-Anteile ins Ausland verkauft werden; das gilt konkret auch für den Mitarbeiter-Anteil. Und 97 Prozent sagen, dass die Mitarbeiterbeteiligung zur Sicherung der Arbeitsplätze und des Unternehmensstandortes in Oberösterreich erhalten bleiben soll.

 

 

 

Foto: Erich Petschenig

Freitag, 14. Mai 2021
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