Fette ¿Beute¿

570.000 ¿-Einnahme von Maut-Sheriffs

35.625 Euro brachte jeder der 16 Maut-Sheriffs in Oberösterreich vergangenes Jahr „Beute“ heim. Nur bei den Pkw-Vignettensündern ! Das Lkw-Überwachungssystem funktioniert so gut, dass nur 0,8 Prozent der Brummi-Fahrer auf die „Go-box „pfeifen. So haben, laut Asfinag, Mautpreller-Jäger mehr Zeit für Autolenker.

Seit 1. Februar gilt das neue Pickerl. „Aber jetzt ist nicht die stärkste Kontrollzeit, die kommt zu Ferienbeginn“, sagt Marc Zimmermann von der Asfinag. 70 Prozent der Autofahrer aus Oberösterreich haben schon Vignetten, der Rest der goldenen Pickerln soll bis Ende März über die Ladentische gehen. Dabei sind die drei Millionen Jahres-Vignetten in der „Minderheit“, 10-Tages-Pickerl sind mit bundesweit 14 Millionen Stück die Renner.

Während in Deutschland ein Drittel der Lkw-Fahrer die Maut prellt, gibt´s bei uns nur 130 Chauffeure, die auf der „schwarzen Liste“ stehen. Tauchen sie unter einem der 15 „Video-Galgen“ in OÖ auf, werden die Sheriffs aktiviert, damit sie säumige Zahler fangen.

Laut Milchmädchenrechnung wäre die  wieder verzögerte 4. Linzer Donaubrücke in zwei Jahren alleine über bundesweit kassierte Straf-Mauten finanziert - im vergangenen Jahr 15,8 Millionen Euro. Ein Klacks, wenn man bedenkt, dass das reguläre Mautsystem im Vorjahr 1,2 Milliarden Euro in die Asfinag-Kassen spülte. Übrigens: Die Vignette darf, entgegen derzeit kursierender Mails, natürlich auch beim Rückspiegel picken! Sie muss nur sichtbar sein.

 

 

 

Foto: Reinhard Holl

Dienstag, 11. Mai 2021
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