Mehr Arbeitslose

Harter Winter prägt Job-Statistik

Der harte Winter prägt auch Oberösterreichs Job-Statistik für den Jänner: Die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Jänner 2005 um 1735 Personen gestiegen - ohne die Kälte und andere Witterungserschwernisse wäre es ein Plus von nur 400 gewesen, rechnen die Experten des Arbeitsmarktservices unseres Bundeslandes.

575 Arbeitslose mehr in den Bauberufen, mindestens noch einmal so viele bei Zuarbeitern und Zulieferern: Die große Kälte ist für zwei Drittel des Arbeitslosenanstiegs in unserem Bundesland verantwortlich, rechnet das AMS Oberösterreich. Bereinigt um die Witterung, glaubt man dort aber bereits Anzeichen einer verbesserten Konjunktur zu erkennen: „Es herrscht eine hohe Dynamik am Arbeitsmarkt“, sagen die Experten, was sich zum Beispiel an kräftigen Arbeitslosen-Rückgängen in den Hilfsberufen und den Büroberufen zeige.

Zweite Auffälligkeit ist die hohe Altersarbeitslosigkeit; in der Gruppe der über 50-Jährigen beträgt das Plus 446. Da spiegeln sich erschwerter Zugang zur Pension und die Förderungsaktionen für junge Arbeitnehmer wider, so das AMS.

 

 

 

Foto: Uta Rojsek-Wiedergut

Donnerstag, 24. Juni 2021
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