29.01.2006 18:17 |

Viererbob-Weltcup

Stampfer-Vierer belegte in Altenberg 6. Platz

Das Quartett Wolfgang Stampfer, Andreas Pröller, Jürgen Loacker und Hans Peter Welz hat am Sonntag beim Viererbob-Weltcup in Altenberg am Vortag der ÖOC-Nominierung einen guten sechsten Platz geschafft. Damit könnte der ÖBSV auch mit dem großen Schlitten bei den Olympischen Spielen in Turin vertreten sein. Der Tagessieg ging wie schon am Vortag im Zweierbob an den Russen Alexander Subkow.

Subkow sicherte sich damit nach dem siebenten und letzten Rennen auch die Weltcupgesamtwertung vor Pierre Lueders (CAN). "3 Hundertstel haben uns auf Platz fünf gefehlt, das wäre die A- Qualifikation gewesen. Aber es war ein gutes Ergebnis", war die Freude bei ÖBSV-Trainer Manfred Maier eine verhaltene.

Zwei Wochen vor Beginn der Winterspiele war das Weltcup-Finale der Bobfahrer von Absagen und Testfahrten geprägt. Während der deutsche Lokalmatador Matthias Höpfner mit zwei zweiten Plätzen im Zweier- und Viererbob als einziger deutscher Olympia-Starter die anspruchsvolle Kunsteispiste olympiareif herunter raste, glänzten die anderen deutschen Turin-Fahrer mit Abwesenheit. "Schade, dass André Lange nicht dabei war. Er hätte hier noch einmal ein Zeichen setzen und beim letzten Rennen vor Olympia die Konkurrenz in die Schranken weisen müssen", sagte der zurückgetretene Zweierbob-Olympiasieger Christoph Langen.

Auch der für Turin ambitionierte Kanadier Pierre Lueders testete in Abwesenheit von Todd Hays (USA), Martin Annen (SUI) und Rene Spies (GER) sein Material. "Es ist die letzte Möglichkeit, im Wettkampf Fahrwerksabstimmungen und Kufen zu testen. Der Gewinn des Gesamtweltcups im Zweierbob ist in der Olympia-Saison sekundär", betonte Lueders, der nach Platz drei im Zweier im großen Schlitten Fünfter wurde.

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