Dank Tattoos

Endlich heiße Spur zum Horror-Killer

Die erste heiße Spur im Killerkrimi von Sarmingstein führt die Linzer Ermittler nach Salzburg: Von dort soll jene junge Frau stammen, die derart auffällig tätowiert war, dass ihr Mörder ihre Leiche verstümmelte, verbrannte und in der Donau versenkte, um ihre Identifizierung zu verhindern.

 „Der Name des Opfers wird uns den Täter verraten“, warteten die Linzer Ermittler eine Woche lang auf den zielführenden Hinweis. Der kam erst, nachdem am Montag die signifikanten Tattoos der unbekannten Toten in der ORF-TV-Sendung „Thema“ österreichweit gezeigt worden waren: Der tolle Fantasy-Kämpfer auf ihrem rechten Oberarm könne nur von einem Mannheimer Spitzen-Tätowierer geschaffen worden sein, der seine Kunstwerke fotografiert und archiviert habe. Mit Kopf und Namen seiner Kundin…

Polizei in Mannheim fündig
Die Polizei soll im Mannheimer Tattoo-Studio fündig geworden sein, an der genannten Adresse in Oberndorf bei Salzburg jedoch nicht: „Die genannte Frau konnte nicht angetroffen werden, könnte also noch leben“, wollen die Kriminalisten erst DNA-Spuren aus der Wohnung mit den genetischen Merkmalen der Frauenleiche vergleichen, ehe sie ihren schlimmen Verdacht bestätigen: „Die klärenden DNA-Analysen werden vielleicht erst morgen vorliegen - vorher können wir niemanden totsagen oder verdächtigen.“

Nur so viel sickerte bisher durch: Die ominöse, tätowierte Salzburgerin soll 23 Jahre alt und alleinstehend (gewesen) sein, nichts mit dem Rotlichtmilieu zu tun (gehabt) haben. Ihr Mörder könnte ein Bekannter in Niederösterreich sein, wo Dienstag, auch schon die Spurensuche und die ersten Verhörrunden begannen.

 

 

Foto: SID

Montag, 17. Mai 2021
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