Mädchenschreck

Nächstes Opfer hätte er sicher länger gequält!

Der gefasste Mädchenschreck von Vöcklabruck - wie gefährlich ist er wirklich? Während er selbst, wie berichtet, bei der Einvernahme versicherte, er hätte die jungen Frauen nur erschrecken wollen, glaubt ein Polizei-Psychologe: „Er hätte sein nächstes Opfer länger gequält, vielleicht sogar getötet!“

Der 28-jährige Arbeitslose aus Vöcklabruck, der Dienstag Abend verhaftet wurde, hat selbst keine Partnerschaft. Das könnte einer der Auslöser für seine krankhaften und gefährlichen Attacken gegen junge Frauen sein - Attacken, die er, so der Kriminalpsychologe Thomas Müller, steigerte: Am 11. Juli 2004 gab es keinen direkten Kontakt mit dem 18-jährigen Opfer, auf das er mit einem Kleinkalibergewehr vier Mal schoss und es am Oberarm verletzte.

Beim zweiten Anschlag am 28. September des Vorjahres gab es diesen Kontakt: Er zerrte sein 18-jähriges Opfer von der Straße weg in ein Maisfeld, quälte es mit Pfefferspray. Bei der nächsten Attacke wird der Kontakt noch heftiger sein, das Opfer länger gequält werden, schrieb Müller in seinem Täterprofil, ehe der Verdächtige durch seine DNA und ein exaktes Phantombild entlarvt wurde. Das wird ein Fall für Psychologen, meinen die Ermittler.

 

 

 

Foto: SID

Samstag, 19. Juni 2021
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