18.01.2006 15:23 |

Australian Open

Favoriten steigen in dritte Runde auf

Andy Roddick, David Nalbandian, Ivan Ljubicic und Gaston Gaudio hatten am Mittwoch bei den Australian Open in Melbourne keine Mühe, die dritte Runde zu erreichen. Das Quartett, das in der Setzliste auf den Plätzen 2, 4, 7 und 8 zu finden ist, setzte sich jeweils in drei Sätzen durch. Für US-Open-Halbfinalist und Melzer-Bezwinger Robby Ginepri (USA-13) kam hingegen überraschend das Aus.

Der US-Amerikaner musste sich dem Deutschen Denis Gremelmayr in fünf Sets geschlagen geben. Der 24-jährige Grand-Slam-Debütant, der über die Qualifikation in seinen ersten Major-Hauptbewerb gekommen war, konnte gegen Ginepri einen 0:2-Satzrückstand in einen 2:6,5:7,6:4,6:3,6:3-Sieg verwandeln. Sein nächster Gegner ist Marcos Baghdatis aus Zypern, der den Tschechen Radek Stepanek 6:4,6:3,3:6,0:6,7:5 niederrang.

3:40 Stunden stand Thomas Johansson gegen Xavier Malisse auf dem Court, ehe er einen Fünfsatz-Sieg in der Tasche hatte. Der als Nummer 10 gesetzte Schwede hatte 2002 überraschend die Australian Open für sich entschieden.

Favoritensiege bei den Damen
Die Favoriten ließen keinen Zweifel an ihren Ambitionen. Titelverteidigerin Serena Williams (USA), die früheren Siegerinnen Justine Henin-Hardenne (BEL) und Lindsay Davenport (USA), sowie die Vorjahrs-Halbfinalistinnen Maria Scharapowa (RUS) und Andy Roddick (USA) erreichten ohne Satzverlust die dritte Runde.

Serena war nach 49 Minuten mit Camille Pin (6:3,6:1) schon wieder fertig. Sie zeigte sich vom tollen Comeback von Martina Hingis beeindruckt. "Ich habe hie und da ein paar Punkte gesehen. Sie hat wirklich gut gespielt."

Davenport hat keinen Zweifel, dass Hingis gegen die Power- Spielerinnen der Gegenwart ein Rezept finden wird. Sie selbst strebt ihren ersten Grand-Slam-Titel seit sechs Jahren an. Sie hatte gegen Karolina Sprem (CRO) beim 7:6,6:3 einige Mühe.

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