Sa, 23. Juni 2018

Europa League

18.07.2014 13:41

Grödig in 3. Quali-Runde wohl gegen ZSKA Sofia

Grödig hat am Freitag in Nyon für die dritte Qualifikations-Runde zur Europa-League den Sieger der Begegnung ZSKA Sofia gegen Zimbru Chisinau zugelost bekommen. Die Salzburger gewannen ihr Zweitrunden-Hinspiel gegen Cukaricki Belgrad auswärts mit 4:0 und stehen damit so gut wie sicher in der nächsten Runde. Ein hochkarätiges Los würde auf den Erste-Liga-Klub St. Pölten im Falle des Aufstiegs warten. Sollten die Niederösterreicher nach dem 1:2 gegen Botew Plowdiw nächsten Donnerstag im Rückspiel noch die Wende schaffen, wartet der niederländische Topklub PSV Eindhoven. Spieltermine sind der 31. Juli sowie der 7. August.

Die ungesetzten Grödiger hatten das nötige Glück auf ihrer Seite, wäre doch auch der spanische Klub Real Sociedad ein möglicher Gegner gewesen. Zudem blieb ihnen auch ein Duell mit Teams wie Hapoel Tel Aviv, Slovan Liberec oder Zulte Waregem erspart. ZSKA Sofia und Zimbru Chisinau trennten sich im Hinspiel in Bulgarien 1:1, es ist daher am kommenden Donnerstag im Rückspiel in Moldawien noch alles möglich.

ZSKA ist bulgarischer Vizemeister und landete vergangene Saison zwölf Punkte hinter Ludogorez Rasgrad auf Rang zwei. Die Mannschaft von Coach Stoitcho Mladenow ist gespickt mit Legionären, gleich zehn stehen auf der aktuellen UEFA-Bewerbs-Liste. Zimbru verpasste als Vierter mit 26 Punkten Rückstand auf Champion Sheriff Tiraspol zwar über die Meisterschaft die Quali für den Europacup, sicherte sich mit einem 3:1 gegen Tiraspol aber den moldawischen Cuptitel. Mit Kiril Pawljutschek (Abwehr/BLR), Dimitri Klimowitsch (Mittelfeld/BLR) und Jean-Marie Amani (Angriff/CIV) stehen nur drei Legionäre im Aufgebot.

St. Pölten müsste bei Aufstieg gegen PSV ran
St. Pölten hingegen erwischte mit Eindhoven den vermeintlich stärksten Gegner – mit Torino und Hull City wären aber auch noch weitere Hochkaräter in der Verlosung gewesen. An PSV scheiterte die SV Ried 2011 in der Play-off-Runde nach einem Hinspiel-0:0 noch mit einem Gesamt-0:5. Beim niederländischen Tabellenvierten der abgelaufenen Saison steht mit Marcel Ritzmaier auch ein Österreicher im Aufgebot. St. Pölten würde die erste Partie auswärts bestreiten.

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