Do, 21. Juni 2018

Segeln

15.07.2014 16:24

Lara Vadlau/Jolanta Ogar holen 470er-EM-Gold

Acht Jahre nach Sylvia Vogl/Carolina Flatscher hat Österreich in der 470er-Damen-Klasse wieder einen Europameister-Titel. Lara Vadlau/Jolanta Ogar gewannen am Dienstag vor Athen Gold und damit ihre bereits dritte Medaille bei internationalen Titelkämpfen. Bei den Herren sorgten Matthias Schmid/Florian Reichstädter mit Silber für die erste österreichische EM-Herrenmedaille überhaupt in dieser Klasse.

Vadlau/Ogar hatten Gold oder Silber bereits vor dem EM-Schlusstag sicher gehabt, im Medal Race am Dienstag ließen sie nichts anbrennen und machten den Sack mit Rang fünf endgültig zu. EM-Silber ging an die Weltmeisterinnen und Olympia-Zweiten von 2012, Hannah Mills und Saskia Clark (GBR). Abgesehen von der EM-Wertung gewannen Vadlau/Ogar auch die offene Wertung, damit wiesen sie auch die Olympiasiegerinnen Aleh/Powrie aus Neuseeland in die Schranken.

Gebürtige Polin Ogar erst seit Juni Österreicherin
Für Vadlau/Ogar, die sich seit Ende 2012 das Segel-Cockpit teilen, ist es die bereits dritte Medaille bei internationalen Titelkämpfen. Nach Silber bei der Welt- und Europameisterschaft 2013, ist die Goldene die erste, die als rein österreichisches Team gewonnen wurde. Die gebürtige Polin Ogar hatte erst Anfang Juni die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten.

Schmid/Reichstädter sorgen für Überraschung
Ebenfalls sensationell verliefen die Titelkämpfe für Schmid und Reichstädter. Die Österreicher gewannen das finale Medal Race der Herren auf beeindruckende Art und Weise, sicherten sich Silber und damit nicht nur ihre erste EM-Medaille, sondern Österreich die erste Herren-EM-Medaille überhaupt in dieser Klasse.

Schmid sprach nach dem EM-Silber von einem "unbeschreiblich guten Gefühl, wenn man einen harten und steinigen Weg hinter sich hat und sich dann für den Aufwand auch entsprechend belohnt." Die beiden 470er-Herren hatten nämlich nach den London-Spielen 2012 viel Zeit in die Optimierung von Boot, Segel und Rigg investiert. "Das ging bisweilen auf Kosten der Resultate. Aber wir haben uns ein Paket erarbeitet, mit dem wir bei sämtlichen Bedingungen ganz vorne mitmischen können", so Schmid.

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